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Die Zukunft der SPD

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SPD und die Zukunft dieser Partei

Ich muss mir mal wieder was von der Seele schreiben.

Als ich damals nach der Niederlage Steinmeiers für die SPD bei Facebook eintrat, hatte ich das Bedürfnis als langjährige Wählerin dieser Partei mitzureden , über die Entwicklung dort.

Darum kam ich zu Facebook.

Nun ist das einige Jahre her...

Mein Elternhaus hat immer wie selbstverständlich SPD gewählt.

Auch später als ich wählen durfte und auch mein Ehemann...immer kam für uns als Arbeiterschaft nichts anderes in Frage.

Heute frage ich mich sogar oft genug, ob die SPD wirklich eine Arbeiter Partei war?

Wenn ich mir deren Geschichte so betrachte...

Aber was mich am meisten umtreibt in letzter Zeit, ist die Frage, warum die Spitzenpolitiker der SPD auf einmal Politik machen, die der Partei eigentlich eher schaden, als nutzen.

Angefangen hat das Ganze ja mit der Agenda 2010 , darüber brauchen wir ja nicht mehr zu reden.

Auch in der groko hat sich die SPD hervorgetan mit unsozialen Dingen, wie zum Beispiel die Rente mit 67.

Aber auch die Senkung der Rentenbezüge.

Was ganz merkwürdig anmutet ist die Tatsache, dass das Größenverhältnis der Schwarzen und Roten damals kaum eine große Rolle spielte...

Heute ist es sehr ungleich, was sowieso ein gewisses Misstrauen erweckt , was denn die SPD als so kleiner Junior Partner der Schwarzen erreichen will.

Nun...alles gut und alles schön.

Schauen wir doch mal auf den innerparteilichen Zustand.

Da fallen mir Heide Simonis, Andrea Ypsilanti, Kurt Beck und weitere ein.

Kann es sein, dass es innerhalb dieser Partei Leute gibt, nennen wir sie nicht Maulwurf, nennen wir sie "Wegbereiter",
die eigentlich in der CDU/CSU ihre künftige Heimat schon lange gefunden haben, die noch schlimmer, in der FDP ihr Heil sehen.

Denken wir an Clement, der m. Kenntnis nach immer noch ein guter Freund von Steinbrück ist, vielleicht auch ein guter Freund der restlichen SPD Spitze?

Der in der unsozialen Initiative Neue soziale Marktwirtschaft eine nicht unwesentliche Rolle spielt?

Diese bereitet den "neuen Weg" in den Abbau des Sozialstaates vor?

Nun, dann wissen wir ja schon wie die Zukunft in Deutschland demnächst weitergeht.

Die Agenda 2017 wird uns dann noch mehr Bürger- und Arbeitnehmerrechte wegnehmen.

Und alles mit Hilfe einer Partei, die angeblich einst eine Arbeiter Partei war.

Diese Wählerschaft existiert für Menschen, wie Gabriel, Steinmeier, Steinbrück und Nahles gar nicht mehr.

Erstens verdienen diese Menschen nicht genug, um eine Lobby innerhalb deren Weltbild zu haben und außerdem gibt es ja unter diesen Bürgern genug Transferleistungsempfänger , die noch weniger interessant sind.

Ergo gibt es sie für diese SPD Chefs gar nicht.

Ich behaupte mal, kommt es zur Großen Koalition, dann ist vorhersehbar dass die SPD sagen wir mal allerhöchstens 15 wenn nicht gar nur 10 Prozent der Wählerstimmen im Jahre 2017 bekommt.

Das alles scheint aber überhaupt keine Rolle zu spielen.

Die jetzigen Spitzenpolitiker der SPD haben m. E. nach schon jetzt im Blick, das sie wenn es zum Zusammenbruch der alten Partei kommt, ihre Ministerposten auch gesichert sind, da man sie in der CDU/CSU mit Kusshand aufnehmen wird.

Glaubt irgendwer, die hätten Bedenken das sinkende Schiff der Partei zu verlassen um in der CDU vor Anker zu gehen?

Nach all den Vorkommnissen der Vergangenheit habe ich das dumme Gefühl , das Ziel ist gesteckt.

Die SPD bekommt von ihren eigenen "Genossen" den Judaskuss.

Deren Sichtweise ist doch schon klar absehbar, dass sie ihrer eigenen Partei keine Zukunft mehr in der althergebrachten Form mehr geben.

Genau darum machen sie diese eigen Partei kaputt um ihrem eigenen Wirken eine Heimat in der konservativen Szene der CDU/CSU zu geben.

Ich hoffe um hier mal zum Schluss zu gelangen, dass es noch genug echte Sozialdemokraten in der Partei gibt, die das früh genug erkennen.

UND die Mut genug haben, sich dieser Intrige entgegen zu stellen!

Glück auf.

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 08. November 2013 um 15:43 Uhr  

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