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Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Weshalb setzt man keine linken Mehrheiten um?

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Der Aufbruch der nicht stattfand, mehr oder minder waren die letzten 4 Jahre für die Sozialdemokratie Stillstand, für manche in dieser Partei ein willkommener Stillstand um sich zu positionieren.

Position beziehen in einer Regenerationsphase ohne damit eine Dynamik zu starten, dann ist man u.a. persönlich mit sich selber beschäftigt.

Für einige war diese Selbstbeschäftigungsphase die sog. Politische Bühne und auf dieser übersahen nicht nur wenige, dass es in dieser Gesellschaft durchaus linke Mehrheiten gibt.

Daraus ergeben sich mehrere Fragen, zunächst wie politisch links ist eigentlich die Mehrheit innerhalb der SPD und sind alle eigentlich willig gesellschaftliche Mehrheiten umzusetzen?

Wie funktioniert der Unterbau dieser Partei, inwieweit gibt es überhaupt noch eine Basis und findet der Dialog zur Basis statt?

Sind nicht mitunter Ortsvereine der lahme Flügel, wenn es um die entsprechende politische Dynamik geht, ist das nicht ein erkennbares System von den entsprechenden Reaktionen um anderen den Rücken frei zu halten?

Die Demokratisierung von Gremien und Strukturen steckt dort, wo man vor 2008 begann sie zu übergehen, entweder versagten die von oben nach unten verordneten Konzepte oder man war nicht willens sie umzusetzen?

Manche Kritiker meinen bereits die jetzige Sozialdemokratie sei ein Opfer ihrer Hierarchie geworden, wenn dem so ist, hapert es an der Willensbildung.

Der Wille zur gesellschaftlichen Veränderung ist mitunter für den Bürger kaum erkennbar, noch bemühte man sich Entscheidungen zu transferieren.

Ein demokratischer Transformationsprozess ist das bekannte Wechselspiel, nicht immer das Wortgefecht sondern die erweiterte Diskussion.

Eine These oder seine Meinung zur Diskussion stellen und somit für Mehrheiten sorgen, ist eigentlich die Kernaufgabe jeder Partei und nicht, wie praktiziert, über Entscheidungen abstimmen zu lassen.

Die These sowie die Antithese sind Würze in der Demokratie, wenn man ausweicht auf einen Abstimmungsmarathon schafft man Verdruss.

Der wiederum ist das Spiegelbild unserer formalen Gesellschaft geworden, wir haben es in diesem Land mit einer teilweisen politikverdrossenen Gesellschaft zu tun.

Diesen Zustand haben alle Parteien zu verantworten, teilweise weil führende Politiker nicht mehr die Sprache des Volkes sprechen und sich auch keine Mühe machen.

Entscheidungen nachvollziehbar darzustellen und dem Parlamentarismus dem Volke näher bringen ist die Zukunftsaufgabe.

Damit ergeben sich für formell gestrickte Ortsvereine ganz andere Perspektiven, es geht dann weniger um Personen sondern wieder mehr um Themen.

Der Politik, in diesem Fall auch der SPD nicht die Themen ausgegangen, sondern die Zuordnung.

Man spricht mittlerweile vom repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung, eine Partei die einen solchen Querschnitt in der Summe bedienen möchte hat keine ideologische Verankerung und wird sich schwer tun, damit Mehrheiten zu finden.

Sich mit seinen Wählern zu identifizieren, heißt eigentlich eine bürgernahe Politik betreiben, wie bürgernah war diese Politik?

Verstand der kleine Mann manche Entscheidung, machte man sich die Mühe das dem Bürger zu erklären oder verkaufte man seine Politik?

Dann können sog. Infostände zu Verkaufsausstellungen werden, dem Bürger das Wort geben bedeutet ihn zuzuhören.

Wer hört auf die Stimme des Volkes, hat das Volk endlich seine Stimme wiedergefunden kann diese für viele wiederum lästig werden.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 30. September 2013 um 03:18 Uhr  

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