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Man will uns verblöden

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Hilfe wir werden mediengerecht verblödet, tagelang wurden wir von allen Medienmachern eingeschworen auf das Duell „ die Kanzlerin gegen den Herausforderer“.

3 Pfeifen und 1 pro sieben Entertainer mit zuvor untereinander zu gewürfelten Fragen, die eigentlich dem Wähler welcher politisch verankert ist, nur oberflächlich interessieren, versuchten ein Abendprogramm auf etlichen Fernsehkanälen der Republik in ihrem Interesse zu gestalten.

Man bezeichnet solche Veranstaltungen als ein politisches Entertainment.

Was inhaltlich weder gesellschaftlich relevant ist, noch dem Zuschauer die politischen Inhalte der Parteien vermittelt, wozu nun einmal der Spitzenkandidat steht.

Es ist die aufgewühlte Bande der platzierten Journalisten und das nicht nur in dieser Republik, die ihre Macht zum Geldverdienen darin sieht ihre Macht stets ins Spiel zu bringen.

Man sollte mal diese Journalisten fragen, für welche Republik steht eigentlich ihr?

Allerdings ist das erst die Ouvertüre eines demokratischen Dramas, im ersten Akt spielte in den Köpfen unserer angeblichen Meinungsmacher die Halskette eine größere Rolle als die politische Aussage.

Wer so etwas in den Vordergrund seiner Berichterstattung bringt, der hat sich entfremdet vom politischen Journalismus.

Interessant konnte man verfolgen, wie man versuchte den Bürger in diesem Land für blöd zu verkaufen, man machte sich nicht die Arbeit politische Aussagen zu interpretieren und zu analysieren sondern stellte andere Bewertungsrichtlinien in den Vordergrund.

Dabei spielten die Argumente der handelnden Politiker eine unterbedeutende Rolle, in erster Linie ging es um das Aussehen, die Mimik, die Augensprache und um gefühlte Glaubwürdigkeit.

Mein Gott wo sind wir und mit diesem Ergebnis talkten alle wie gewohnt, von Jauch und wer weiß ich nicht noch 24 Stunden weiter.

Wenn uns unsere Meinungsmacher so verscheissern wollen, dann braucht keine Partei mehr Regierungsprogramme, sondern gestylte Laiendarsteller.

Einen Tag später fand in einem Berliner Weltkriegs II Bunker die Dreierrunde statt, moderiert von 2 Hanseln, der eine namens Gottfried Wendehals der politische Prototyp des Bayrischen Rundfunk moderierte im Stil einer vierten Partei, die eigentlich nicht eingeladen war.

Seine Fragen waren deplatziert, hätte die Seehofer den Grünen oder Linken gestellt, wäre das logisch gewesen, so allerdings überraschte Gottfried Wendehals auch Jörg Schönborn.

In diesem Bunker, entweder nahm man diesen Sendeplatz gerade so, weil Traudl Junge Geburtstag hatte oder weil man die Nähe zu Brüderle und Keller schätzte.

Jedenfalls war einiges hier anders, wenn auch nicht politisch tiefer, jedenfalls bestimmten die Politiker die Themen und nicht die sich für politisch haltenden Journalisten.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 18. September 2013 um 03:54 Uhr  

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