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Start Lieder Das Bürgerlied von 1848

Das Bürgerlied von 1848

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Auf gehts.

Ob wir rot, gelbe Kragen, Helme oder Hüte tragen, Stiefel tragen oder Schuh:

Oder ob wir Röcke nähen. und zu den Schuhen Drähte drehen, Das thut, das thut nichts dazu!

Ob wir können präsidieren, oder müssen Akten schmieren, ohne Rast und ohne Ruh,

Ob wir jetzt Colliga lesen, Oder aber binden Besen, Das thut, das thut nichts dazu!

Ob wir stolz zu Rosse reiten, oder ob zu Fuß wir schreiten, Fürbaß unserm Ziele zu,

Ob uns vorne Kreuze schmücken, oder Kreuze hintenzu wirken kräftig drücken. Das thut, das thtut nichts dazu.

Aber ob wir Neues bauen, oder Altes nur verdauen, wie das Gras verdaut die Kuh.

Ob wir für die Welt was schaffen, oder nur die Welt begaffen. Das thut, das thut was dazu.

Ob im Kopf etwas Grütze und im Herzen Licht und Hitze. Daß es brennt in einem Nu.

Oder ob wir hinter Mauern, stets im Dunkeln träge kauern. Das thut, das thut was dazu.

Ob wir rüstig und geschäftig, wo es gilt zu wirken kräftig. Immer tapfer greifen zu, oder ob wir schläfrig denken, "Gott wirds schon im Schlafe schenken" Das thut, das thut was dazu.

Drum ihr Bürger, drum ihr Brüder, Alle eines Bruders Glieder, was auch jeder von und thu- Alle die dies Lied gesungen. So die Alten wie die Jungen, Thun wir, thun wir alle dazu.

Hannes Wader

 

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