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Auf der Suche nach Alternativen

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Die Alternative gegen Altersarmut, das wäre das Projekt der Zukunft, es geht dabei auch um unsere Zukunft.

Eine Expertenkommission aus der Versicherungswirtschaft bringt nicht viel, wir müssen von der jetzigen Situation ausgehen und unsere Gedanken so ordnen als hätte es Riester und Rürup nicht gegeben.

Denn zunächst liegt das Problem innerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung, das Problem sollte innerhalb der Gesellschaft bekannt werden, 60% der zukünftigen Altersrenten tangieren oder liegen unterhalb der Grundsicherung.

Das ist eine Folge der Billigarbeitsplätze, das ist eine Folge des relativ festen Sockels der vorhandenen Arbeitslosigkeit in ihrer Vielfalt von Fassetten und zudem in der Streichung von Ausbildungszeiten.

Die Frage stellt sich nach dem errechneten Jahresdurchschnittsverdienst in dieser Republik, ob dort in diese Formel nicht die Ausschläge von wenigen den Durchschnitt anheben.

Das heißt der Rentenberechnungsfaktor 1 müsste vom Gefühl her niedriger liegen, würde der Durchschnittswert wie folgt berechnet: Von den Spitzenverdienern zusätzlich ein Prozent mehr zu verlangen und 10 % von der oberen Sitze streichen, fiel das Durchschnittseinkommen um 5000 Euro pro Jahr nach unten.

Vom mathematischen Durchschnitt zum realen Durchschnitt finden, könnte also nach 40 Beitragsjahren bis zu 8 Punkten in der Summe mehr bringen.

Das ist allerdings auch nicht die Welt, andererseits wäre die Anhebung der Pflichtversicherungsgrenze um 1000 Euro pro Monat eine zusätzliche Einnahmequelle, die diese Mehrausgaben ausgleichen könnten.

Inwieweit der Rentenwert pro Punkt von 28,14 Euro zur Diskussion steht lasse ich zunächst einmal offen, interessant sind aber dabei die Gedankengänge vor der Riester Inszenierung.

Da wurde einmal kurz und heftig über sog. Tariffonds gesprochen, mittels dieser wollte man zusätzlich den Wert anheben.

Das ist ebenso eine Variante, personenbezogen käme zum Umlagefahren die Kapitaldeckung aus dem Tariffond, nur wenn sich dieser Fond auf zukünftige Gehalts- oder Lohnerhöhungen stützen würde, kann es nur der Bruchteil von der Erhöhungssumme sein, denn sonst verringert man die Nettokaufkraft.

Machen wir mal ein Beispiel, hätte man anstatt der Riester Rente vor 12 Jahren diesen Tariffond gewollt, wäre das auch der Abschied von der Umlagen finanzierten Rente gewesen.

All das aber weiterhin unter dem Dach der Deutschen Rentenversicherung, bei Beibehaltung der vorhandenen Umlagefinanzierung wäre der zusätzliche personenbezogene Tariffond dazu gekommen.

Nehmen einfach an, in den letzten 12 Jahren stiegen die Tarifgehälter im Schnitt pro Jahr um 85 Euro pro Monat.

Hätte man davon 10 Euro pro Monat in diesen Fond bezahlt, wären das in 10 Jahren 1200 Euro gewesen, in 50 Jahren 6000 Euro.

Das macht allerdings auch nicht viel aus, um allerdings auf eine durchaus rechnerische Summe zu kommen, die um die 30 000 Euro liegen würde, hätte man mehr machen müssen.

Das war der Einstieg von Maschmayr und anderen, denn hier sahen sie den Bedarf, nur das Problem blieb.

Man operierte am offenen Herzen und installierte eine Versicherungsmaschinerie, im Prinzip sind nämlich fast alle Riester Verträge von vor 10 Jahren nicht mehr wert als ca. 20 000 Euro, etliche fallen unter sog. Bagatellversicherungen.

Wobei der Tariffond in der dargestellten Weise nicht zu Ende diskutiert wurde, ein Zeitfenster erweckte mal die Hoffnung diesen Fond anstatt der bekannten vermögungswirksamen Leistungen einzuführen. Damit wäre durchaus nach 45 Dienstjahren an eine Summe um die 30 000 Euro gekommen.

Es stellte sich jedoch die Frage, nach einem Ableben des Versicherungsnehmers in der Aufbauphase bzw. während der Entnahmezeit, da sollte es möglich sein mittels der gesetzlichen Erbansprüche den Reststand in die Versicherung der Erben eingehen zu lassen.

Auch das diskutierte man gekonnt weg, man überließ dieses Feld kampflos der privaten Versicherungswirtschaft.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 08. Juni 2013 um 05:09 Uhr  

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