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Wer braucht schon Frauen in wichtigen Positionen?

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Betrachtet man sich das Gezerre um die Quote für Frauen, kann man eigentlich nur verzweifeln!

Was für ein unglaubliches Potenzial wird da verschenkt?

Was für eine beispiellose Verschwendung von Talent, Kompetenz und Power.

Aber wen stört das schon, vor allem in konservativen Kreisen, wo man noch heute der Meinung ist, Frauen gehörten an den Herd und aus diesem Grunde die so genannte "Herdprämie" erfand?

Bisweilen jedoch, weil man sich ein ganz klein wenig einen halbrevolutionären Anschein geben mag, gebärden sich einige Unionsfrauen wie wild gewordene Harpyien, nur um sich dann wie die in konservativen Kreisen so hoch geschätze graue Maus, man könnte auch sagen Hefegretel, anleinen, disziplinieren und an die Kandarre legen zu lassen.

Ein herausragendes Beispiel dafür ist die "holde" Frau von der Leyen, die sich bisher durch nicht viel mehr auszuzeichnen pflegte, als durch halbgare Ideen, spinnertes, dafür aber um so heftigeres Gestikulieren und jede Menge missratener Gesetze.

Beispielhaft zu nennen wäre hier nur die von ihr initiierte „Bildungskarte“ für die Kinder von Hartz-IV-Empfängern, die jenen unterprivilegierten Kindern eine "Teilhabe" am Vereinssport und Blockflötenunterricht ermöglichen soll.

Bedauerlicherweise ist die Beantragung derart kompliziert geraten, dass kaum ein Hartzer, gescheige denn der für ihn zuständige Sachbearbeiter, in der Lage ist, den mehrere Seiten umfassenden Antrag auch auszufüllen! Aber wen juckt das schon, wenn man sich "von" schreibt?

Der missratenen Gesetze und Ideen sind aber gar viele und wenigstens hier steht die blond gefärbte (ein Schelm, der Böses dabei denkt) Ursel nicht allein da.

Um die Fettnäpfchen, die man in der Kinder-, Familien- und Frauenpolitik auch wirklich alle zu erwischen, erhält sie tatkräftige Unterstützung von ihrer geistlosen Schwester im Geiste, Kristina Schröder, deren Hauptqualifikation ebenfalls ihr blondes Haar zu sein scheint, keinesfalls aber ihr herausragendes Können, oder gar das rhetorische Sprachtalent.

Dieses infernalische Duo, mal gepiesackt von Muddi, manchmal aber auch ein wenig gehätschelt, mischt die deutsche Politik in einer Art und Weise auf, die einen nur verwundert dreinschaun und als Mann vor allem eines lässt, ratlos! Man muss eigentlich froh darüber sein, wenn es keine Quote für Frauen in Managementpositionen gibt, wenn man davon ausgehen muss, dass solche Amseln wie v. d. Leyen und/oder Schröder in verantwortungsvolle Positionen gelangen, in denen sie eigentlich, mangels entsprechender Qualitfikation und Intellekt, überhaupt nichts zu suchen haben.

Aber auch das ist völlig nebensächlich vor dem Hintergrund, dass in der Politik nur der in Amt und Würden gelangt, die (in diesem Falle) Muddi nicht gefährlich werden kann. Und zweifellos kann niemand Muddi das Abwaschwasser reichen.

Dafür machte man sich immerhin in Schröders Amtsstuben intensive Gedanken darüber, ob es nicht besser "das Gott" heissen müsse und einigte sich dann innerparteilich auf die sogenannte "Flexiquote", die sich anhört, als handele es sich um eine neu auf den Markt geschworfene Damenbinde. Vielleicht mit flexiblen Flexiflügeln und Sekundenkleber?

Vermutlich wäre sie sogar erfolgreich am Markt, den die liberalkonservative Kloalition immer wieder zu beschwören versucht (der aber letztlich immer macht, was er will und das ist in keinem Fall sozial!).

Erfolgreicher jedenfalls, als die Flexiquote, die keinen zu nichts verpflichten will, aber dass mit dem allergrößten Nachdruck, den eine "freiwillige Selbstverpflichtung" nur ausüben kann!

Typisch Union also.

Und weil man nun vor der Frage stand, ob die Frau von der Leyen nun mit einigen ketzerischen Abweichlern aus der eigenen Partei der Muddi und ihrer "Politik der grossen Glucke" in den Rücken fallen könnte oder nicht, versprach man (mit großem Nachdruck, versteht sich) die Frauenquote ins CDU-Wahlprogramm aufzunehmen und sie mit dem Zielkorridor 2020 erstmal auf den St. Nimmerleinstag zu verschieben - und siehe da! Ursel von der Leyen, die Frontfrau der ewiggestrigen nationalkonservativen Unionsfrauen, ließ ab von ihrem frevelhaften Tun und gab brav der Muddi ihr penetrantes Stimmchen.

Quote gestrichen...und zwar in düsterem Schwarz!

Vermutlich schleift sie nun im stillen Kämmerlien heimlich an einem verbalen Messer, mit dem sie bei passender Gelegenheit wieder mal wild drohend vor Muddis Gesicht herumfuchteln kann, um es dann der Sache der Frauen (oder wem auch immer) von hinten durch die Brust ins Auge stossen kann - das ist eben erzkonservative Konsequenz! Das Ende des scheinfeministischen Zwergenaufstandes innerhalb der Union!

Und sie zeigt uns eines überdeutlich: Die Union ist eine wachsweich-schwabbelnde politische Masse, die man weder fassen, noch im Zweifel irgendwie an die Wand nageln kann (oder habt ihr schon mal versucht, einen Pudding an die Wand zu nageln?)!

Sie hat keine Konturen, Muddi hat eigentlich kein Gesicht, mal abgesehen von dem, welches sie in ihrem Hosenanzug trägt und mit ebensolchen charakter-, würde- und instinktlosen Gestalten umgibt sie sich auch zu unser aller Leidwesen!

Aber es gibt auch keine starke Opposition, die sich die Schwächen der Union und ihres ungeliebten liberalen Wurmfortsatzes zunutze macht, machen kann, oder sogar machen will! Es gibt nur einen Kanzlerkandidaten, der entweder Scheiss von sich gibt, oder garnichts sagt.

Das Fettnäpfchensuchgerät namens Steinbrück! Den Mann, der nicht weiss wohin mit seinem Zaster und dem brennenden Wunsch, sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen.

Wie auch immer! Mit derzeit (je nach Institut) zwischen 22 - 28 % der Wählerstimmen, wobei nach 23 % bei den Wahlen 2009 wohl eher der Wunsch der Vater des Gedanken sein dürfte, ist die Wahrscheinlichkeit eines Regierungswechsels vermutlich doch recht überschaubar!

weiterführende Links:

Opposition scheitert mit Bundesratsinitiative - Koalition stimmt gegen Frauenquote (Artikel auf n-tv.de vom 18.4.2013)

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 21. April 2013 um 13:05 Uhr  

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