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Bombenexplosion in Boston

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Beim Boston-Marathon wurden zwei Bomben gezündet, es gab drei Tote und über 170 Verletzte.

Präsident Obama hat bereits Rache angedroht ("justice").

Die Bomben waren Dampfkochtöpfe, die neben Sprengstoff auch Splittermaterial enthielten.

Das ist recht geschickt, denn da jeder weiß, daß Muselmanen Sprengstoffgürtel tragen, fallen Muselfrauen nicht auf, wenn sie einen Dampfkochtopf mit sich herumschleppen.

Dampfkochtöpfe halten einen gewissen Druck aus, also die Explosionsgase einige Sekundenbruchteile zusammen, bis der Druck ausreicht, daß die Splittermaterialien auch wirklich schön weit fliegen.

Bisher hat Obama noch nicht entschieden, wer wegen der Dampfkochtöpfe bombardiert werden soll.

Immerhin, er spricht von einer abscheulichen und feigen Tat.

Ob es ihm lieber gewesen wäre, die Damen und Herren Terroristen hätten ferngesteuerte Drohnen benutzt und ein paar Hellfire-Raketen in die Zuschauermenge geschossen?

Ein Krieg ist eine fürchterliche Sache.

Im Krieg getötete Menschen sind bedauerliche Opfer.

Ihren Angehörigen gehört mein tiefes Mitgefühl.

Unabhängig davon, welcher Rasse sie angehören oder wessen Staates Bürger sie sind.

Feige Angriffe aus dem Hinterhalt gehören jedoch inzwischen zum festen Bestandteil der Kriegsführung, auch Deutschland ist entschlossen, endlich mit bewaffneten Drohen aufzurüsten, um seiner Verantwortung in der Weltgemeinschaft gerecht werden zu können.

Jedoch, wen wird Obama diese Tat anhängen?

Bisher gibt es keine Tatverdächtige.

Vielleicht hängt er es den Iranern an; man verstreut einige iranische Pässe am Ort des Geschehens und schon hat man einen Grund zur Kriegsführung mit dem Iran.

Interessant ist, auch hier fanden während des Marathon Polizeiübungen statt, so wie bei den anderen Anschlägen von OKC, 9/11 und 7/7 als Tarnung.

Diesmal gegen einen möglichen Bombenanschlag mit Suchhunden plus Teams zur Bombenentschärfung.

Ali Stevenson berichtete in den News von einer Polizeiübung.

Er sagt, er sah Polizisten als Beobachter auf den Dächern vor dem Start.

Er hat schon bei vielen Marathons teilgenommen, in Chicago, Washington und London, aber er hat noch nie so ein hohe Polizeipräsenz erlebt.

Wenn es also ein Krieg ist,

  • wenn er auch gegen "Unbekannt", also gegenüber jedem, der verdächtig scheint, erkärt wurde, und
  • wenn er von beiden Seiten mit der gleichen heimtückischen Taktik geführt wird,
  • wenn die "Unbekannten" der einen Seite am Computer sitzen und ihre tausende Kilometer entfernten Feinde fast lautlos, fast unsichtbar aus großer Höhe angreifen und unter Inkaufnahme von Kollateralschäden zu Gefallenen und Verwundeten machen,
  • während die anderen "Unbekannten" (von der anderen Seite) unerkannt in ziviler Verkleidung ihre Bomben installieren und sie dann per Handy fernzünden,

Da frage ich mich dann allen Ernstes, wo ist da der Anlass für eine derart weinerlich empörte Berichterstattung, wie sie seit gestern (15.04.2013) begonnen hat und uns nun Tage, wenn nicht gar wochenlang aus allene Medien, eingetrichtert werden soll.

Übrigens, am gleichen Tag sind im Irak bei Bombenexplosionen insgesamt 75 Menschen getötet und über 350 verletzt worden.

Das wird von den Medien praktisch nicht erwähnt.

Sind ja nur Araber.

Der krasse Gegensatz zu den Meldungen aus den Gebieten, in denen die USA ihren Drohnenkrieg führen, in denen man zivil Opfer bestenfalls bedauert, jedoch als unvermeidlich hinstellt, weil letzlich nur der Erfolg zählt, wieder einen der Anführer ohne eigene Verluste "erledigt" zu haben, ist kaum noch zu ertragen.

Eine Zeit, die von Angst und Unsicherheit gekennzeichnet ist, kann leider auch dazu führen, dass die Menschen anfangen nach Sündenböcken zu suchen und Angriffe auf unsere Bürgerrechte ausgeübt werden, wie zum Beispiel es die CSU abermals mit dem Thema "Vorratsdatenspeicherung" versucht.

Wir dürfen es nicht zulassen, dass die Regierung, oder aber eine der vier Einheitsparteien diese Tragödie politisch ausnutzt, indem sie die Freiheiten und demokratischen Rechte beschränkt.

Wir dürfen jede weitere mögliche Attacke auf unsere Bürgerrechte, nicht zulassen.

Auch die Amerikaner sollten nicht abermals durch das Gesetz mit der Bezeichnung „Patriot Act“ unschuldige Menschen töten.

Wir sollten uns energisch gegen alle Formen von Angriffen auf EinwanderInnen, zu denen es nach dieser Tragödie kommen mag – vor allem auf Menschen mit arabischem oder muslimischem Hintergrund, wenden.

Wir müssen wachsam sein.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 17. April 2013 um 08:21 Uhr  

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