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PPP - Peer SPD

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Pattex Poesie Partei = die Peer SPD.

Die Peer-SPD will nach der Bundestagswahl die nächste Regierung führen.

Ihr Kandidat Pattex Peer soll Kanzler werden.

Er soll sich an Mutti Merkel festkleben und poetisches in ihr Öhrchen säuseln.Dazu benötigte er einen Politikblog allererster Sahne, sozusagen die "Chreme de la Chreme"!

Und wer kam da als erste Adresse in Frage: das "Kapital"!

Nur PR-private Werbeagenturen lässt er an seine Person, sein Ego erlaubt nichts anderes, alles andere ist unter seiner Würde.

Millionen Peer klotzt lieber und kleckert nicht.

Anzeigen-Kampagnen Maschmeier und sein Freund Gas-Gerd lassen grüssen.

Als Kanzlerkandidat sollte man sich an die sogenannte "Kohl-Affäre" erinnern können; auch der damalige Altkanzler wollte die Namen der Spender nicht nennen.

Aber Schnell ist das Peerblog, mit dem die private Werbeagentur steinkuehler-com.de dem angekratzten Kanzlerkandidaten der SPD ab vergangenen Sonntag medial unter die Arme greifen wollte, wieder verschwunden.

Fünf anonyme Unternehmer haben für Millionen-Peer eine sechsstellige Summe lockergemacht, um einen "Unterstützerblog" auf die Beine zu stellen.

Nach ein paar Tagen wurde die Seite wieder eingestellt, weil Hacker sie aufgemischt haben.

"Die kriminellen Attacken auf das von uns herausgegebene Medium peerblog.de haben zu der Entscheidung geführt, daß wir unsere Sponsoren, Unterstützer und uns selbst nicht länger diesen skrupellosen und inhaltsleeren Anfeindungen aussetzen wollen", begründete der Düsseldorfer Medienberater und frühere FOCUS-Redakteur Karl-Heinz Steinkühler sein Scheitern.

Das „Peerblog“ wird wohl als einer der skurrilsten Episoden in die Geschichte der deutschen Kanzlerkandidaturen eingehen. Angefangen mit der verdeckten Finanzierung, über die nur noch als dilettantisch zu beschreibende Machart, gepaart mit einem größtmöglichen Fremdschämpotential, wirkte das Peerblog so, als sei es vielmehr eine besonders perfide Kampagne des politischen Gegners.

Damit reiht sich das Peerblog nahtlos in den Katastrophenwahlkampf Steinbrücks ein.

Die Union, die bisher noch keinen Wahlkampf machte, kann ihr Glück kaum fassen.

Ohne einen Finger rühren zu müssen, kann sie seit Wochen genüsslich zuschauen, wie der SPD-Kanzlerkandidat sich selbst und seine Partei demoliert.

Steinbrück kann dabei noch von Glück reden, dass ihm gestern ein vermeintlicher „Hackerangriff“ die Möglichkeit offenbarte, das verunglückte PR-Experiment vom Netz nehmen zu lassen – denn gleichzeitig kündigte die Linkspartei an, die Bundestagsverwaltung wegen eines Verstoßes gegen das Abgeordnetengesetzes gegen Steinbrück und die anonymen Hintermänner des Peerblogs ermitteln zu lassen.

Peer entmündigt die SPD?

Steinbrück und die Agentur hebelten mit dem Blog nicht nur das Parteiengesetz aus, sondern auch die Partei des Kandidaten.

Die Agentur betrieb das Blog in Abgrenzung zur SPD und ihren Funktionären, denen das Blog unverhohlen Geringschätzung entgegen brachte.

Die Agentur wollte mit Steinbrücks Billigung nicht nur den Kandidaten profilieren, sondern auch seinen Wahlkampf prägen, eigentlich eine Kernaufgabe der Kandidatenpartei.

Steinbrücks Blankoscheck für die Agentur erweckte den Eindruck, die SPD und ihr Apparat seien entmündigt.

Siehe dazu auch: Albrecht Müller: Anonymes Geld für Steinbrück! – Zur Attacke darauf kann die CDU einfach frühere Anzeigen der SPD umkopieren

Ich gebe zu, daß mein Blog nicht zu den Unterstützern eines Peer Steinbrück gehört.

Mit der kleinsten sechsstelligen Summe, also 100.000 Euro, könnte ich neun bis zehn Jahre leben und diese Seite betreiben.

Aber ich bin ja nur ein Amateur, kein "Medienberater" und keine Systemhure, Verzeihung, "FOCUS-Redakteur".

Die "kriminellen Attacken", denen ich ausgesetzt bin, stammen von Denunzianten und anderen unbekannten.

Vor Staats- und Landestrojaner, Staatsanwälte sowie Landeszentralen für Medien - vor denen sind Politgrößen allemal und allesamt sicher.

Ich mache das nicht nur ein paar Tage, sondern schon Jahre. Was folgern wir daraus? Nun, die Arche Noah wurde von einem Amateur gebaut und gesteuert, die Titanic hingegen von Profis.

LINKS geht anders.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 11. Februar 2013 um 15:30 Uhr  

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