Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Neuigkeiten Das politische Fundament der Armut

Das politische Fundament der Armut

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

Die Armut in Deutschland hat ein politisches Fundament, denn zunächst sind es die statischen und relativ niedrigen Hartz IV Regelsätze und die von dieser schwarz/gelben Regierung noch geförderte Zunahme einer Beschäftigung im Niedriglohnsektor.

Beides zeigt die nicht mehr übersehbare Armut in diesem Land, sieht man die Statistik im Niedriglohnsektor kann man durchaus von einem politischen Willen sprechen, eine Verarmung eines Teil des Volkes billigend in Kauf zu nehmen.

Würde man andererseits all diesen Unsinn von geförderten Menschenleistungsrenten und Zusatzversicherungen mit staatlicher Förderung gezielt und geplant dort einbringen wo es Not tut, wäre den armen Menschen in diesem Lande geholfen.

Man kann nicht von verarmten Regionen sprechen, man kann nicht von der Gruppe der Armen sprechen, denn es sind die Armen in unserem Land, die mittlerweile in Armut verharren müssen.

Die ihre Armut den Jobcentern beweisen müssen, würde man diesen Menschen beweisen dass der Staat etwas für sie tun würde, hätte man einen Teil der staatlichen Verantwortung übernommen.

Der andere Teil, der diesem Staat noch zu setzt, ist die Gruppe von Bürgern in dieser Republik die „ armutsgefährdet ist“.

Das sind nämlich eine Summe von Gegebenheiten, einmal das sog. Verweilen in der realen Armut, die daraus resultierende mangelhafte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben, die sog. greifbare Alternative als Beschäftigter im Niedriglohnsektor.

Was teilweise einem Nettobezug pro Monat ausweist, der mitunter unter dem Betrag der Grundsicherung liegt, ganz zu schweigen von den immer noch erfreulich vermehrbaren Minijobbern.

Der wird der Mensch also zum Sklaven seiner Arbeit, wie viel Beschäftigte im Niedriglohnsektor müssen noch zusätzlich einen Minijob annehmen?

Man spricht von Kinderarmut, Kinder werden allerdings nicht arm geboren sondern wachsen in einem reichen Staat in Armut auf, alle Eltern lieben ihre Kinder, nur etliche müssen verzichten ihrer Kinder wegen.

Verzichten können Arme, denn sie müssen es, Arme können vielleicht besser rechnen als manche Manager.

Nur was können sich Arme leisten, können sie ihren Kindern all das bieten, können sich Arme überhaupt keine Krankheit leisten?

Eigentlich ist dieses System krank, wenn es die Armut nicht richtig bekämpfen kann, es gibt nämlich politische Regulierungen, d.h. Ganztagsschule und dass bedeutet durchaus weniger selektieren, bedeutet aber auch die Wiederentdeckung des Ansporns zur Leistung.

Arme wissen welche Leistung sie aufbringen müssen um ihr Leben zu meistern, aber welche Leistung vollzieht dieser Staat?

Er kürzt seine Leistungen und trifft die Armen in diesem Land, denn die Armut hat keine Lobby.

Was man benötigt ist ein flächendeckender Mindestlohn bei ca. 10 Euro in der Stunde und Jobs über Jahre, also eine konsequente Verringerung der vorhandenen Zeitverträge, das ist der Grundstock zur Verringerung von Altersarmut.

Von der Altersarmut betroffen sind meistens die Frauen, ein Thema der Frauenbewegung der Zukunft, Frauen haben vieles erreicht aber gegen die Altersarmut der Frau fanden wir noch kein Rezept.

Sagen wir es so herum, welche Berufe üben Frauen eigentlich über Jahre hinweg aus und was verdienen Frauen in diesen Jobs?

Dieser Staat verlangt sehr viel von seinen Bürgern, verlangt eine private Vorsorge und die Einhaltung von Regeln, nun könnte man aber auch etwas von diesem Staat verlangen.

Sicherlich werden die Bürger in diesem Staat älter, aber was ist das für ein Leben, ein Leben im Alter innerhalb einer geregelten Armut.

Nun kommt, da fährt die Schere aber ziemlich auseinander, der Manager und der Handlanger des Managers der Heute reich wird mit der Armut anderer, pfeift auch im Alter auf die Armut anderer.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 19. Dezember 2012 um 04:59 Uhr  

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 340
Beiträge : 5856
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 17091998

Verwandte Beiträge