Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Neuigkeiten Kanzlerkandidat mit weiteren Lackschäden

Kanzlerkandidat mit weiteren Lackschäden

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

Für eine Gesetzesänderung haben Mitarbeiter des Finanzministeriums Schriften des Verbandes deutscher Banken übernommen.

Chef des Ministeriums war damals Peer Steinbrück.

Aufgefallen war dies im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt gegen Mitarbeiter und einen großen Kunden der HypoVereinsbank wegen des Verdachts des Steuerbetrugs bei Aktiengeschäften.

Die Beamten des Bundesfinanzministeriums, die die Blaupausen der Banken übernahmen, treiben immer noch ihr Unwesen.

Allen voran Jörg Asmussen.

Unter Eichel war er Ministerialdirektor, unter Finanzminister Steinbrück unterstützte er die Deregulierungen im Finanzsektor und wurde Mitglied der Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), später Staatssekretär im Finanzministerium unter Schäuble.

Seit 01.01. diesen Jahres sitzt er für die nächsten 8 Jahre im Direktorium der EZB.

Als rote Kopie der CDU hat die SPD keine Chance: Peer Steinbrück müsste stattdessen für ein anderes Deutschland werben.

Sollte der "Kernkompetente" tatsächlich Kanzler werden, wird sich also nichts ändern.

Neue Leiche aus Steinbrücks Keller aufgetaucht.

Am 9. Dezember soll Peer Steinbrück von einem SPD-Parteitag offiziell zum Kanzlerkandidaten gekürt werden.

Es gibt nicht wenige Sozialdemokraten, die diese Wahl (wenn auch hinter vorgehaltener Hand) bereits bereuen.

Das liegt unter anderem an den möglichen Leichen, die Steinbrück aus seiner Zeit als Bundesfinanzminister im ersten Kabinett Merkel im Keller hat.

Eine dieser Leichen wurde gestern mit dem aktuellen HypoVereinsbank –Steuerhinterziehungsskandal an die Oberfläche geschwemmt und ist nun für die Öffentlichkeit sichtbar.

"Mit im Zentrum des aktuellen Hypo-Vereinsbank-Skandals steht auch die schweizerische Sarasin-Bank. Das mit "Nachhaltigkeitsanlagen" werbende Geldinstitut, in dessen Verwaltungsrat die CSU-Bundestagsabgeordnete Dagmar Wöhrl sitzt, steht im Verdacht, die mit Steinbrücks Gesetz leicht mögliche Hinterziehung von 124 Millionen Euro deutschem Steuergeld initiiert zu haben."

Peer Steinbrück kann machen was er will, es wird ihm und der SPD nichts nützen - wenn er was für die SPD tun will, dann sollte er dafür sorgen, dass sich die SPD-Spitze endlich komplett erneuert.

Er sollte auch die Kanzlerkandidatur aufgeben und eine Kandidaten-Urwahl einleiten!

Er ist schlicht für die potenziellen SPD-Wähler der falsche Mann zur falschen Zeit mit der falschen Botschaft und der falschen Mentalität für Kanzler. Finanztechnisch ausgedrückt hat er für die SPD als Kanzlerkandidat einen negativen Marktwert.

Es ist sehr angebracht dem aktuell übrig gebliebenen Kanzlerkandidaten Steinbrück, und natürlich der aktuellen SPD-Führung insgesamt mit großem Misstrauen zu begegnen, denn: Wer hat's gemacht?

Die SPD hat's gemacht!

Die Agenda 2010, unter anderem mit HarzIV, Rentenkürzung auf 43% und Riesterrente, bedeutet erst einmal recht einseitig noch mehr Profit und Wachstum für Reiche und Ihre Vermögen und jede Menge Belastungen und Zumutungen wie massenhaft Leiharbeit, Lohndumping und Teilzeitjobs für Normalbürger und ganz besonders für Arme und sowieso schon Benachteiligte.

Keine Partei hat seit langem die Interessen seines Wählerklientel so heuchlerisch und skrupellos verraten wie die SPD unter Schröder, Müntefering, Clement, Riester, Müller, Steinmeier, Steinbrück, Gabriel, Nahles u. a.

Die SPD ist mit dem alten Personal und ihrem weiter so gegen die Interessen des eigenen Wählerklientel einfach nicht wählbar und leider keine glaubhafte und ernst zu nehmende Alternative!

Bitte Herr im Himmel, segne das Gedächtnis der deutschen Wähler, auf dass sie sich im September 2013 erinnern mögen!

Die Bundestagswahl 2002 haben Schröder und die SPD mit ihrem Nein zur (direkten) Beteiligung am Irak-Krieg gerade noch gewonnen.

Diese Entscheidung hat sich auch sachlich als richtig erwiesen.

Jetzt laufen sie im Verein mit den Grünen den Militärspielchen und Kriegsvorbereitungen hinterher.

Es dürfte längst durchgedrungen sein, dass die Linken heute die SPD ist, die es unter Willy Brandt einst gab.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 08. Dezember 2012 um 13:51 Uhr  

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 345
Beiträge : 5859
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 17381661