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Der Wind hat sich gedreht

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Der Wind hat sich gedreht in unserem Land, die Menschen reagieren empfindlicher.

Sie reagieren deshalb, weil der Staat ihnen einiges zumutet, der Staat hat seine regulierende Hand zu sehr dazu benutzt den Knebel an den kleinen Mann anzusetzen.

Man wehrt sich zwar noch nicht, wie manche Bürger im Süden der EU aber man erkennt, wer einem was, wie und warum erzählt.

Dazu gibt es mehr als Gründe, denn wenn der Staat und seine Regierung, in diesem Fall die bundesdeutsche etlichen Bürgern den konstruktiven Teil der Planung wegnimmt, klingeln bei den Beteiligten die Alarmglocken.

Mittlerweile diskutiert man wieder einmal in diesem Land über den verschuldeten Mittelstand, mein Gott welch ein Thema, geht jemand von denen bereits Pfandflaschen sammeln?

Sind wir mittlerweile unfähig geworden „ Armut“ zu definieren oder kommt nun eine neue Masche, sich einbeziehen in den Trend zur Armut?

Es war doch genau dieser Mittelstand, der gegängelt wurde und dem man gesellschaftliche Freiheiten gab, der sich ausklammern konnte aus den staatlichen Sozialsystemen, der Mittelstand der sich Steuerberater leistet und immer noch Fördermittel erhält.

Es waren doch reihenweise Unternehmer aus dem Mittelstand die unser Rentensystem als nicht renditerelevant deklarierten, die aufriefen zu mehr privater Vorsorge und eigener Verantwortung.

Es ist doch der Mittelstand, der sich als das tragende Element unserer Wirtschaft darstellt und nun gilt das alles nicht mehr, man hat sich verzockt oder man lief mit den Banken vor einen Prellbock der Unvernunft.

Sie machten doch alles richtig, kürzten Löhne und Gehälter, entfernten sich von der Mitbestimmung und expandierten, expandierten sie in einen luftleeren Raum oder verkannten sie ihre Stärke?

Teile des Mittelstandes ist der Wandercirkus der Auftraggeber, das was eigentlich der Arbeitnehmer bereits jahrelang erlebt, schlägt jetzt zurück und nimmt rasant an Fahrt auf.

Denn der Mittelstand im Unternehmertum hat kein Alarmsystem, er kann nicht flexible reagieren, sondern nur vollstrecken.

Dieses Unternehmertum sind jene Vollstrecker, die bisher immer im Chor nach dem Staat riefen.

Ging es um die Gewerbeansiedlung, um die Infrastruktur, um die Bereitstellung und um Gesetzesausnahmen folgt im privaten Bereich der Zersiedlungsmasche, nicht mehr Kampa Town, sondern das Abgehobene etwas.

Sicherlich mit Geld und Eigentum lässt sich gut leben, doch wer verfügte darüber?

65 % von dem was mittelständische Unternehmer darstellen läuft auf einer Finanzierung und diese wiederum macht vor nichts Halt, weder vor Software noch vor Hardware.

Es ist teilweise die fehlende Kapitaldecke der mittelständischen Unternehmen und zudem die überproportionale Fremdfinanzierung die Betriebe in die Überschuldung führen kann.

Die fehlende Kapitaldecke der Unternehmen hängt unmittelbar mit dem Verhalten dieser Unternehmer zusammen, man sparte an nichts und das nutzte nur ihnen, das Leben erleben in der Jetztzeit in einem Durchlauferhitzer und dabei spielen in einer Liga wo man nicht hingehörte.

Würde sich mittelständische Unternehmer anpassen müssten sie drei Nummern kleiner werden und sich identifizieren mit ihrem Laden und dabei die Mitarbeiter schätzen.

Können Mittelständer überhaupt noch Menschen an den Arbeitsplätzen schätzen, ihren Wert für das Unternehmen einordnen oder agiert man nicht in Form von Kosten?

Wird der Mitarbeiter zum Kostenfaktor beginnt das Gebälk dieses Unternehmens langsam aber sicher einzustürzen, weil sich der Unternehmer übernommen hat.

Er hatte jahrzehntelang nur Partner aus dem Finanzsektor, danach reizte man die Lieferantenkredite aus und beschäftigt mittlerweile Mitarbeiter auf Kredit, indem man kostenneutrale Überstunden verordnet, da reagieren Menschen.

Menschen die das erleben und die dabei überfordert sind, Menschen denen man den Knebel ansetzt und genau das kann nicht gut gehen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 19. November 2012 um 14:24 Uhr  

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