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September 2013 kommt 2 Jahre zu früh

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Für diese sich derzeit auf dem politischen Parkett sich darstellende SPD kommt die Bundestagswahl 2013 um 2 Jahre zu früh, denn der eigentliche Erneuerungsprozess fand, wenn überhaupt um 24 Monate zu spät statt.

Die vom Wähler abgestrafte vordere Riege der Partei machte mit ihrer Strategie der Selbsttäuschung nahtlos weiter und somit gewann man weder an Profil noch erkannte man die politischen Alternativen.

Man umging die bereinigende innerparteiliche Auseinandersetzung indem man auf einen Mittelbau setzte, der in seiner Struktur mit eigentlich willenlosen Ja Sagern bestückt war.

Deren Ziel eine Karriere innerhalb der Partei auf Zeit es war, das Spiel auf Zeit und setzen auf die Fehler der anderen brachten sog. Zeitfenster der Erfolge.

Sieht man die innerhalb eines Schlüssels zur ganzen Bevölkerung, nahm die Zahl jener die das Kreuz bei den Sozialdemokratien machten beständig ab, was in Prozenten der abgegebenen Stimmen wiederum anders aussah.

Diese Diskussion klang einmal an, wurde dann aber von der Generalsekretärin als Neid um den Sieg beschrieben.

So interpretierte man und nahm damit Einfluss auf eine beginnende Diskussion um den Kurs der Partei, im Ergebnis justierte man den Kurs und der blieb farblos.

Derzeit überwiegt in dieser Partei die Fraktion der Farblosen, gefolgt von den Selbstdarstellern, danach folgen die sog. Parteisoldaten und der kleine Rest ist der dialogfähige Sozialdemokrat.

Den Dialog zum Wähler finden bedeutet allerdings auch dialogfähig zu sein, die Premiumbühne dazu war der lebendige Ortsverein, dort wo pro und kontra sich als mitmachen verstand und wo man Sozialdemokratie erleben konnte.

Stellt man derzeit von oben nach unten Sozialdemokratie da, fehlt das aktive Erlebnis.

Sozialdemokratie bedeutet mit der Bewegung etwas gestalten, derzeit bewegt man kaum etwas, es sind einfach zu blasse Aufsteiger in den Landesvorständen aktiv und zudem außen im Lande kaum wahrnehmbar, insofern hat die eigentliche Bewegung an Kraft verloren.

Wenn die Bewegung an Kraft verliert, mangels blasser platzierter Zeitgenossen werden Inhalte nicht mehr transparent.

Es ist also nicht das Thema der Glaubwürdigkeit der SPD, sondern der mangelnde Wille vieler sich eine eigene Meinung bilden zu dürfen, damit nimmt man der Bewegung die Vielfalt.

Die Vielfalt bedeutet im politischen Sinne eine Vorreiterstellung einzunehmen, das heißt aber auch sich den Themen annehmen, ein Bundestagswahlkampf ist immer ein Kampf um Themen.

Mit welchen Themen möchten blasse Politiker in diesem Wahlkampf punkten, mit einer zuvor justierten Meinung man sei fleißig und demzufolge wählbar ist eigentlich eine gesellschaftliche Grundvoraussetzung, das wird der Wähler erkennen.

Welchen Wähler möchte man eigentlich ansprechen und inwieweit vernahm man im Dunstkreis der Troika, dass in diesem Lande linke Mehrheiten möglich sind?

Biedert man sich an oder startet man eine Offensive, anbiedern bedeutet mitunter ausbremsen.

Im Prinzip verliefen die letzten 36 Monate in einer sich ausgebremsten Opposition, einer demokratischen Funktion die durchaus diese in sich uneinige Regierung vor sich hertreiben hätte können.

Es fehlen also derzeit dieser Partei die offensiven Kräfte, die wählbar sind und die ein Anbiedern widerstehen können, derzeit überwiegt noch der justierte Teil der sog. Selbsttäuscher.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 23. September 2012 um 05:27 Uhr  

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