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Der Schiß voll daneben

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Eine Rentenreform wird kommen, nur was Frau von der Leyen machte war keineswegs durchdacht, sondern bezog sich auf unstabile Quellen im eigenen Hause.

Wäre die Umkehrung der Verhältnisse Rechnung getragen worden, indem man ein brennendes soziales Thema zur gesellschaftlichen Diskussion stellen würde, trägt der Vollzugszwang Früchte.

In diesem Fall trat eine politische Überheblichkeit und eine Bevormundung in den Vordergrund, so dass man durchaus von einem Profilierungsversuch sprechen darf, der nun einmal gründlich daneben ging.

Es ist nun einmal eine Tatsache, dass eine Rente der Zukunft ein würdiges Leben der Bürger nicht mehr garantieren wird.

Das alleine müsste eine offensive Diskussion entfachen, es passiert allerdings nicht allzu viel, denn einerseits meinen die Jüngeren das Rentenproblem sei das Problem der Rentner, um hier vorbeugend sozialpolitischen Einfluss zu gewinnen ist es das gesellschaftliche Problem augenblicklich und in der Zukunft.

Das Problem lautet, die Blockade zu lösen und ein Generationen übergreifendes Denken zu installieren.

Frau von der Leyen stieß somit an die Grenzen einer politischen Vorgabe, wo man Blockade installierte und Vorstellungen der Zukunft wegradierte, was nichts anderes ist als eine Fortführung der Politik eines Helmut Kohl.

Wie man nun was bezeichnet, was der Aufstockung dient wird der Fortschritt in der Diskussion zeigen, ob das der Einstieg in ein bedingungsloses Grundeinkommen werden kann, ob das eine steuerfinanzierte Sockelrente wird oder eine gegenfinanzierte Garantierente ergibt?

Die Aufgabe der Politik ist es nun auch die jüngere Generation an dieses Thema heranzuführen, sich in die Diskussion der Generation „twitter“ einbringen wird eine Mamut Aufgabe sein, denn dazu benötigt man Überzeugungsarbeit.

Das wiederum scheint mir das Thema zu sein, wie kann die Politik in solch einer Problematik überzeugen?

Halbherzige und unausgereifte Vorschläge werden letztlich in einem Zeitalter der schnellen Information zum Spielball der Gesellschaft, da werden Vorschläge im Keim mit Kritik überzogen, wenn sie einseitig ausgelegt werden können.

Es ist also eine Frage der Glaubwürdigkeit, im Falle der Ursula von der Leyen waren ihre Kritiker glaubwürdiger, die Ministerin hatte das Thema nicht verfehlt aber eine mangelhafte Ausarbeitung vorgelegt.

Es geht immer noch um die vorhandene Meinung im Volk, die Armut in unserem Land ist ein Teil der Sozialpolitik und somit gewollt.

Das bestätigt sich in täglichen Berichterstattungen stets da, wo es um die Umsetzung von Vorgaben geht, das Beispiel der Rentner in Griechenland. Wenn einerseits die Politik dieser Regierung in Deutschland darauf drängt Griechenland den Reformwillen abzusprechen und man andererseits den Beginn einer Veredlung sieht, wird diese Politik im eigenen Lande nicht gerade überzeugender.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 09. September 2012 um 14:47 Uhr  

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