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Vom Wert der Arbeit

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Eine Neiddebatte wäre ein Fehler, denn Altersarmut hat einen anderen Bezug und den findet man in den Werten zur Arbeit.

Daher sollten wir uns mit der Wertigkeit der Arbeit beschäftigen, es kann nicht sein, dass diese Wertschöpfung von wenigen oben dermaßen manipuliert wird, dass man nach unten selektiert.

Das Maß der Dinge bezeichnet man als die eigentliche finanzielle Vergütung von erbrachter Arbeit, innerhalb dieses Maßstabes verzeichnet man derzeit nach unten einen Sog zur Grundsicherung und nach oben eröffnen sich sog. Luftschlösser.

Die Bezahlung der Arbeit hing stets von Faktoren gab, die aufgeschlüsselt waren in Interpretationen der entsprechenden Gehalts- und Lohngruppen. Hier wertete man untere Gruppen mittels Übernahme von Verantwortungen, gem. ISO 9000 ff praktisch auf und wertete sie andererseits finanziell ab.

Der sog. Mittelbau, das Herzstück der abhängig Beschäftigten unterlag dem Diktat des wirtschaftlichen Erfolges, eine gewollte Zwangsmaßnahme, die dann zu 60% Stellen führte.

Insofern verlagerte sich ein Abstand innerhalb der Wertigkeit zu Etagen, in der Arbeitswelt wo die Darstellung vor der Wertschöpfung kommt.

Deckelte man nach unten, transferierte man Gelder nach oben, um das einmal darzustellen sollte man folgendes Beispiel näher betrachten:

In den letzten Betrieben in denen ich mehrere Jahre verbrachte befand ich mich in der 2. Ebene von oben, die Etage über mir verfügte um das 2,5 fache meines Bruttogehaltes.

Nach unten nahm das differenzierter ab, die Etage unter mir verfügte über 70% dessen, danach nahm das stets um 10% ab.

Es gibt aber Betriebe mit den sog. Direktionsstabstellen, nehmen zum Beispiel ein Städtisches Verkehrsunternehmen, da verdient der Busfahrer den Faktor 100, die Masse der Mitarbeiter bewegt sich innerhalb einer Gruppe um den Faktor 60.

Über den Faktor des Busfahrers in diesem Fall 100, kommen Sprünge von mehr als 25%, zur Spitze hin verdichtet sich die Zunahme bis zum Faktor 20 000 monatlich.

Entsprechend werden die Stabsstellen auch vergütet, was allerdings die Regel besagt sollte man in Zahlen ausdrücken.

Ein Mitarbeiter, im gewerblichen Bereich der Stadtwerke, sagen wir München verdient monatlich ca. 3000 Euro brutto, im Bereich der Direktion werden aber bis zu 25 000 Euro brutto vergütet plus Bereitstellungen.

Was weiterhin nicht zu einer Neiddebatte führen soll, was man aber wissen muss, hier macht das negative Beispiel von Berlin sich breit.

Die Geschäftsführung beweist ihre wirtschaftliche Handlungsfähigkeit damit nach unten etwas anderes herauszustellen, man gliedert einfach aus.

Man trennt die Busfahrer vom Unternehmen, baut ein Subunternehmen ins Unternehmen ein, was zur Folge hat ein Absinken der Löhne und Gehälter nimmt man billigend in Kauf.

Da stellt sich die Frage nach der sozialen Verantwortung einerseits und andererseits generell nach dem Wert der Arbeit.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 06. September 2012 um 06:17 Uhr  

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