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Sozialer Wohnungsbau - Eine deutsche Sünde!

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Manche Sünden sind wie eine unbezahlte Rechnung die geduldig auf ihre Begleichung wartet jenseits unsrer falschen Hoffnung.

Versäumte Fürsorge ist eine solche Schuld eine Rechnung die wir eines Tages bezahlen müssen!

Doch in einer Zeit in der der Schein die Wahrheit des Moments ist denkt niemand an eine unbeglichene Schuld unterbliebene Investitionen in die Zukunft Saat die niemand säte für den kommenden Winter.

In dieser Zeit die nur für den Moment gedacht wird häuft sich die Schuld jenseits einer Ernte.

Das was ich hier vielleicht etwas poetisch umschreibe ist wohl die Situation wie wir sie zur Zeit im sozialen Wohnungsbau vorfinden wo sich im Schatten guter Arbeitsmarktzahlen und vermeintlich stabiler Sozialausgaben eine sozial-humane  „Klimakatastrophe“ abzeichnet .

Eine "soziale Klimakatastrophe" vor dem Hintergrund das ähnlich wie bei den Umweltsünden auch im sozialen Wohnungsbau es schon lange nicht mehr darum geht die Auswirkungen der Katastrophe zu verhindern sondern nur noch darum die Schäden in einem überschaubaren Maß zu halten!

Es scheint nahezu absurd wenn ein wirtschaftlich gesunder Staat wie Deutschland seine Sparpolitik im sozialen Bereich damit begründet das die Gesellschaft nicht länger auf die Kosten der nächsten Generation leben könne!

Eine Bedarfsdeckung von 40% in manchen Ballungsgebieten- , ein bundesweiter Rückgang von sozialen Wohnraum in der Größenlage von 100.000 Wohnungen im Jahr, steigende Altersarmut, die Zunahme prekäre Arbeitsverhältnisse und nicht zuletzt eine Baupolitik in der man durch Luxussanierung nicht nur mittelbar Wohnraum verloren gibt sondern ganze Quartiere dem großen Geld opfert.

Wenn man bedenkt das nicht nur der Fehlbestand durch auslaufende Mietbindung nicht ausgeglichen wird geschweige den eine bedarfsgerechte Wohnungsbaupolitik betrieben wird ja vielfach sogar vorgesehene Mittel in die Haushaltssanierung fließen scheint mir alles andere als eine gesetzliche Quote für den sozialen  Wohnungsbau fahrlässig zu sein .

http://www.pestel-institut.de/sites/aktuelles.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 02. September 2012 um 10:58 Uhr  

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