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Wer vermißt hier Carsten Schneider?

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12 Monate vor einer entscheidenen Wahl beschäftigen sich die Parteispitzen stets mit der Analyse des Wählerwillens, d.h. man detailiert das Verhaltensbarometer des Wählers um damit die Stimmung zu testen.

Was dem folgt , nennt sich der Einstieg in die kalte Wahlkampfphase, zu diesem Start müssen aber Personen und Programme bekannt sein, denn in der kalten Wahlkampfphase gilt das Mobilisieren und das bezieht sich nicht nur auf das eigene Lager.

Fragen wir uns also, welche Stimmung liegt im Land vor, in einer Gesellschaft die eigentlich mehrheitlich links denkt und wo es den Parteien des linken Lagers es bisher nicht gelang diese vorhandene Mehrheit politisch anzusprechen bzw. in den Parlamenten umzusetzen.

Lassen wir das lästige Thema der sog. Berührungsängste, denn die haben linke Demokraten in allen untergeordneten Germien läßt abgelegt, nur dort wo rechtslastige Nachenrichtenquellenvollstrecker noch immer nicht ihre neoliberale Sonnenbrille abgelegt haben, schmiert man aufrechten Demokraten das wiederum auf das Butterbrot.

Zurück zur Stimmung unter den Wählern, an und für sich läßt sich eine kalte Wahlkampfphase mittels eines Aufbruches leichter angehen.

Der vermißte progressive Aufbruch lähmt die Stimmung, nicht nur innerhalb der Parteien sondern im übertragenden Sinne im Wahlvolk.

Weicht man aus und das machen Parteiobere gerne, umgeht man den Aufbruch, mittels fehlender Signale und besetzt die Hoffnung auf einen Stimmungswechsel.

Wechselstimmung zu erzeugen ist ein politisch sekundäres Ziel, das Primärziel lautet:

Mittels mehr an Demokratie den Aufbruch in eine sozialere und ökolgisch verankerte Republik zu beschreiten.

Genau dabei gelten die alten Werte der Sozialdemokratie und muß als Paket eines sein, es gilt das Paket des Aufbruches und dann folgt der Bewerber hinter dem die Partei steht.

Das verstehen natürlich wiederum alle nicht, es gibt etliche dessen Ziel es ist, die Wechselstimmung zu begünstigen.

Ist nun der Kanditat im Wahlkreis ein Günstling der Stunde oder mit beiden Füßen innerhalb einer linken und freien Politik verankert?

Setzt er auf eine Wechselstimmung, verbreitet er kein zündendes Signal, den Wechsel herbei zu wünschen ist eine Hoffnung, doch die Politik lebt nicht von Hoffnungen.

Stellen wir uns deshalb die Frage, warum sollte der Wähler die Hoffnung auf Besserung einem Wechsel anvertrauen, wo er weiß hat der Wechsel stattgefunden, wird sich kaum etwas ändern.

Politiker die sich zur Wahl stellen und sich dabei den Argumenten eines politischen Aufbruchs versagen sind doch mehr oder minder Kopien oder Blaupausen des vorherrschenden Apparatschiks der neoliberalen Politik.

Folgerichtig müssen also und nicht nur Abgeordnete aus dem linken Lager, sich die Frage gefallen lassen, wer ist euer Arbeitgeber, für diesen Job auf Zeit?

Die Antwort müßte lauten, nicht das System sondern der Wähler im Wahlkreis.

Damit kommt man an den Kern der Verantwortung, hat nicht in solchen Fällen der gewählte Abgeordnete eine Verantwortung, im klassischen Sinne gegenüber seinem Arbeitgeber, sich der bewegten Stimmung im Wahlkreis anzuschließen?

Das wäre der vollkommende Wechsel, im Sinne der politischen Arbeit und in der Verantwortung und dieser Wechsel ist lobenswert, wer aber nur auf einen Wechsel innerhalb der Großwetterlage hofft, wird zum hoffnungslosen Fall.

Hoffnungslose Fälle innerhalb der Gruppe von Zeitgenossen, die sich selbst als Politiker bezeichnen, gibt es in Hülle und Fülle.

Ich glaube, wir alle kennen bereits schon den, der nach der Erfüllung seiner Hoffnung in Amt und Würde den neuen Bodo Hombach abgeben möchte.

Das ist genau der Punkt, den der Wähler begriffen hat, nach einem Wechsel brauch es nicht besser werden, die Riege bleibt nur die Vorturner wurden ausgewechselt, wenn der Wähler das so versteht, dann fehlen in den Parteizentralen die Impulsgeber?

Impulse in die politische Richtung geben, kann eine Vielzahl von Maßnahmen sein, weg vom hisherigem Listensetzungsankreuzverfahren, andererseits gibt es stets Impulse in Form von Wahlprüfsteinen.

In frühreren Jahren stellte diese u.a. der DGB auf, allein mancher Baustein hätte den gesetzten Abgeordneten in ein anderes Licht gesetzt, wären dazu seine Antworten erfolgt.

Etwas in anderer Form, für den innerparteilichen Geschmack hat die DL 21 entwickelt, da findet man diese modifizierte Art der Bausteine, wenn es nun allen Kanditaten um die Darstellung seiner Person gehen würde und er oder sie den demokratischen Auftrag zum Dialog ernst nehmen würde, könnte hier etwas entstehen.

Der Start für eine bewußtere Demokratie, im Unterbewußtsein funktioniert es nur der entscheidene Schritt muß jetzt von dem Mandatsträger erfolgen.

Ich bin mir sicher, Mandatsträger von heute sind nicht mehr die Schaumschläger einer vergangenen Epoche, den letzten Schaumschläger gönnte der Bayrische Rundfunk noch einen Sendeplatz.

Die Ära Schönhuber sollte doch vorbei sein, derzeit allerdings wirken die Apparatschiks des System „ Politik ist das was ich darstelle“ in ihrer Form und inhaltlichen Aussage negativ auf den erhofften Wechsel sich aus.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 23. August 2012 um 05:25 Uhr  

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