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Verlorenes Land oder was ver.di in Europa !?

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Es scheint als würde das 21. Jahrhundert eine Ära der Globalisierung des Marktes, wobei gesellschaftspolitisch hier der Anspruch noch nicht definiert ist.

Vielmehr ist der Beginn dieses Jahrhunderts von wirtschaftspolitischen Stellungskämpfen und machtpolitischem Kalkül geprägt.

Hierzu bringen sich zur Zeit Zweckgemeinschaften in Postion oder werden von marktökonomischen Interessensgruppen getrieben !

Ein wenig aber scheint es in dieser Phase als würde Europa unter einem finanzpolitischem Kapitalsystem zunehmend Gesichtsloser.

Doch Europas Geschichte war nie die Geschichte vom Tellerwäscher zum Millionär, andererseits auch nicht gezeichnet vom Kannibalismus angelsächsischer Systeme.

Hier hat sich aber zur Jahrtausendwende ein radikaler politischer Wechsel abgebildet der mit Maggy Thatcher begann und unter Gerd Schröder seinen vorläufigen Abschluß findet.

Die Dramatik dieser marktpolitischen Wende zeigt sich in den Geburtswehen einer durch europäischen Einzelstaat-Verfassungen und durch eine nationalen Kleinstaaterei im globalen Finanz + Wirtschaftsmonopoly  gekennzeichneten Vielstimmigkeit!

Ich habe mit bedacht in meiner Titelzeile geschrieben: " Was ver.di in Europa "

Denn sowohl bei ver.di wie auch bei Europa sehe ich eine Fusion die an den Schwachstellen der Gesellschaft kurzfristig keinen ersichtlichen Mehrwert bringt.

Ob Griechenland oder Dienstleistung die Vergemeinschaftung von Interessen gebärt erst mal potenzielle "Übernahme-Kanditaten".

Hier erweist sich also eine solche markt-ökonomische Zweckgemeinschaft ohne den Schatten einer gemeinsamen Verfassung als Auslese-Gesellschaft !

Das in solchen Gesellschaften Finanzcentren als Kulturstätten für relevant erklärt- und gleichzeitig Sozialstaatlichkeit hinterfragt ist bezeichnend .

Der offensichtliche Zerfall der Gesellschaft durch die Verdichtung eines privilegierten Segments auf der einen- und einer Verarmung des Bürgertums auf der anderen Seite muß heute mehr den je eine gereinigte Sozial Demokratie entgegen stehen !

Dieser erneute Systemwechsel stellt aber gerade die deutsche Sozial Demokratie vor ein Problem,denn auf der einen Seite steht der "rote" Oskar,auf der anderen die Seeheimer Genossen sicher verschanzt.

Ich denke es kommt nun den Gewerkschaften zu dieses Gelämmer aufzulösen!

Doch sowohl Gewerkschaften wie auch Sozialdemokraten ist die Furcht ins Gesicht geschrieben sich ihren Dämonen stellen zu müssen denn auch sie können nicht voran gehen ohne ihre sichere Deckung aufzugeben.

Doch die Erkenntnis das Europa nicht nur eine Notwendigkeit-,sondern ein demokratischer Anspruch ist wird nicht aus einer Marktbereinigung erwachsen sondern sie bedarf eines sozial demokratische Leitfadens !                                                                                             .

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 27. Juli 2012 um 06:59 Uhr  

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