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Arbeitslosigkeit in der EU - Höchststand

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In der Euro – Zone ( 17 ) erreicht die Arbeitslosenquote 11,1 Prozent, d.h. es gibt 17,561 Millionen Arbeitslose.

Das ist die höchste Arbeitslosigkeit seit Einführung des Euro.

In der EU 27 stieg die Arbeitslosenquote auf 10, 3 %  bzw. 24,86 Millionen Arbeitslose.

So die offiziellen Daten aus Brüssel von Eurostat.

Die Zahlen sind saisonbereinigt.

Die Arbeitslosigkeit fällt in der EU sehr unterschiedlich aus.

Spanien bildet das Schlusslicht mit 24,6 %, gefolgt von Griechenland mit 21,9%.

Die EU – Statistik stimmt nicht immer mit der Länderstatistik überein.

Hinzu kommt, dass in den reichen Ländern wahrscheinlich auch mehr Menschen in Arbeitslosenmaßnahmen stecken und dann in dieser Statistik nicht mit auftauchen.

Abgesehen davon müsste man auch die Niedriglohnjobs etc. in Europa mit in Vergleich ziehen, um ein breiteres  Bild von der Armut zu bekommen.

Am niedrigsten liegt die Arbeitslosenquote in Österreich mit 4,1 %, gefolgt von den Niederlanden, dann Luxemburg mit 5,4 % und Deutschland mit 5,7 %.

Die Arbeitslosigkeit ging innerhalb von einem Jahr in 8 Ländern herunter und stieg in 18.

In Estland ging die Arbeitslosigkeit am meisten herunter: Von 13,6 % auf 10,9 % zwischen dem ersten Drittel von 2011 bis 2012.

In den anderen beiden baltischen Staaten sank sie ebenfalls: In Litauen von 15,7 % auf 13,7 % und Lettland von 17,1 % auf 15,3 %.

Der größte Anstieg wurde in Griechenland zwischen März 2011 und März 2012 verzeichnet: Von 15,7 % auf 21, 9 %.

Sie sollen sich ja noch weiter arm und arbeitslos sparen !

Spanien folgt Griechenland von 20,9 % auf 24,6 % dann kommt das nächste arme Land Zypern mit 7,5 % auf 10,8 %.

Im Mai 2012 waren 5,517 Millionen  junger Menschen unter 25 in der EU 27 arbeitslos, davon 3.41 Millionen in der Eurozone 17.

Gerade im Süden leidet  die Jugend unter  Perspektivlosigkeit.

Die Zahlen zeigen deutlich, dass wir einen Wachstumspakt in der EU brauchen und uns nicht arm sparen dürfen.

Steuerabgaben müssen von den Reichen in Griechenland und anderswo eingenommen werden.

Die EU muss zur sozialen Einheit kommen und nicht den Banken, Zockern und dem neoliberalen Markt das ökonomische/politische etc. Handeln überlassen.

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 05. Juli 2012 um 16:01 Uhr  

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