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Delegierte, Ehrenamtliche und Statisten - Ein Erfahrungsbericht !!

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Man fühlt sich fast ein bisschen Wichtig wenn man das erste Mal bei jenen sitzt die Bescheid wissen!

Auch wenn man de facto nur versehendlich reingerutscht ist weil sich von den Handverlesenen keiner mehr zur verfügug gestellt hat.

Das ich nicht der klassische Delegierte war erwies sich den traditionellen Mitglieder vermutlich früher  als für jenen der mit kleinbürgerlicher Logik und mit hoher Erwartungshaltung gesegneten, an dieser Stelle eine lebhafte demokratische Basis erwartete .

Doch bereits die erste Sitzung erwies das dieser Anspruch eher ein externer Verkaufsschlager war jenseits dessen was den bürokratischen Zweckmäßigkeiten diente.

So begann die erste Lesung mit der Wahl div. Funktionsträger, das ich keinen aus besagter Liste kannte und man von mir erwartete hierzu blind mein Häkchen zu machen erwies sich bald aus Fehler.

Denn dies war der Grund warum ich mit kleinbürgerlicher Verbohrtheit bereits in der 1. Sitzung in persönlichen Streik trat !

Nun verkomplizierte ich damit die Wahl die im allgemeinen ohne Stimmenthaltung ablief, konnte aber auch meinen ersten kl. Erfolg verbuchen da sich beim 2. Wahlzyklus dann der Personenkreis  den Delegierten vorstellen mußte!

Erschreckend aber war an dieser Stelle meine Erkenntnis das man zum Teil mein demokratisches Problem gar nicht erkannte!

Hier pflegte eine eingeschworene Gruppe mit einem Altersschnitt von Mitte 50 ein traditionelles System teils jenseits von Anspruch oder Nachfrage.

Dies alles wäre vielleicht nicht so schlimm wenn sie nicht eine Klientel zu vertreten hätte das in einem klassischen Niedriglohnbereich auf eine zeitgemäße Sichtweise ihrer Vertreter angewiesen wäre.

Nun mag meine Sichtweise nur eine von vielen sein auch Angesichts dessen das ich unter den Eindruck von Hinterzimmerpolitik und demokratischen Mißbrauch sowohl im aktiven - wie im passiven Bereich in dem Delegierte zu Statisten verkommen mein Ehrenamt alsbald wieder zur Verfügung stellte.

Aber es liegt mir nichts daran Verbände, Vereine oder Parteien die tief in unsrer demokratischen Gesellschaft verwurzelt sind in Frage zu stellen, sehr wohl aber scheint es mir berechtigt, ja notwendig ihre Systematik bzw. veraltete Strukturen zu Hinterfragen!

Denn eine alternde Basis ist stets auch ein Anzeichen der inneren "Vereins"- Logik.

Dellegierte die keinen höheren Anspruch mehr haben als sich durch demokratisches Abnicken ihr kaltes Buffet zu verdienen schwächen unsere Systeme seit Jahrzenten.

Und ohne die Kompetenz der Hauptamtlichen in Frage stellen zu wollen bin ich der Meinung das eine Basis ohne Anspruch - langfristig eine Demokratie ohne Wirkung zur Folge hat !

ZUm Schluß möchte ich noch auf einen interesannten Link verweisen :

http://www.umsetzungsberatung.de/unternehmenskultur/ngos.php

 

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 03. Juni 2012 um 04:19 Uhr  

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