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Billig verkauft ! ( Die verkaufte Branche )

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Zugegeben Angestellte aus den klassischen Dienstleistungssektoren wie Gastronomie,Pflege oder Erziehung gehören nicht zu jenen die allgemein in der öffentlichen Wahrnehmung eine Rolle spielen.

Sie sind vielmehr dienstbare Geister, Nannys etwas das benutzt wird !

In diesen sozial als niedrig bewerteten Berufen macht man eher mit Skandalen im Umfeld der Kunden von sich reden als vor dem Hintergrund arbeitsrechtlicher Mißstände.

Das sich hier aber Kollegen für 6,50/Std die Hacken ablaufen bei Schicht und Wochenendarbeit ( oft ohne Zuschläge) scheint in diesen Branchen (auch Gesellschaftspolitisch) wie selbstverständlich.

Worüber sich die Wenigsten Gedanken machen ist der Umstand das speziell in solchen Personal-Intensiven Branchen die Marktliberalisierung ( Radikalisierung)  auf der einen - und die Ausweitung des Niedriglohnsektors auf der anderen Seite zunehmend zu bedenklichen Rahmenbedienungen in diesen Branchen führt !

Massiver Lohnverfall auf der einen - bei gleichzeitigen Personalabbau haben dazu geführt das nicht nur immer häufiger die Grenzen des möglichen überschritten -  sondern zunehmend auch zu einer gesundheitlichen Schädigung von Mitarbeitern in kauf genommen wird . Jedoch sind gesundheitl. und psychische Probleme nebst sozialer Verwerfungen nur die Spitze des Eisbergs, was die Entwicklung so bedenklich macht ist die "alte Wahrheit" die im Umfeld der Perspektivlosigkeit und gesellschaftlicher Deklassierung den Extremismus wie einen Rattenschwanz hinterherzieht. Den da wo wirtschaftspolitisch ganze Gesellschaften entwertet werden öffenen sich diese einfachen "Wahrheiten!"  In dieser wird dann vielleicht behauptet das "die da Oben" zwar in Sonntagsreden den Extremismus verurteilen, aber der offensichtliche soziale Hintergrund dem höheren wirtschaftlichen Interesse als nachgeordnet angesehen wird.

Erschreckend in diesem Zusammenhang ist auch die Erkenntnis das es offensichtlich weder ein politisch noch ein wirtschaftliches Interesse gibt daran etwas zu ändern!

Der Dienstleistungssektor wird heute mehr den je als politischer Quotenfresser mißbraucht, ein stillschweigendes übereinkommen zwischen Politik und Markt nachdem Branchen wie Pflege und Gastronomie fast unbegrenzt "Menschen-Material" aufnehmen und die Politik im Gegenzug über Graubereiche hinwegsieht - Das ist der Deal !

Gerade in jüngster Zeit wird es wieder nur all´zu offensichtlich das hier keine wesendichen Verbesserungen zu Erwarten sind.

Ein gemeinsamer Werbefeldzug von Politik und Gaststättenverband unter dem Motto: Meister statt Master belegt dies ebenso wie das Kanzler-Angebot an junge Griechen und Spanier !  Die Gefahr das diese Politik zur Radikalisierung einer Gesellschaft führt ist so offensichtlich das man fast davon ausgehen muß das sie hier in kauf genommen wird !

Vielleicht ist das aber nur eine Sache der unterschiedlichen Wahrnehmung wie folgende Links die ich unter den Überbegriff Paralelwelten  anfügen möchte zu belegen scheinen :

http://www.iwkoeln.de/de/infodienste/iw-nachrichten/beitrag/60067?relatedarticles.p=4

Contra : http://www.handwerkermarkt.de/nachrichten/beruf-und-ausbildung/der-arbeitsmarkt-infos-und-adressen/studie-zeigt-wenig-geld-und-duestere-perspektiven-niedriglohn-leiharbeit-und-hartz-iv

 

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