Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Neuigkeiten Standardisierungsprogramme

Standardisierungsprogramme

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

Verehrter Norbert Wiersbin, ich bin in vielen Deiner beschriebenen Ausführungen deiner Meinung, allerdings geriet die These der Standardisierung von Arbeitsbiografien in die Quetschmühle der Verwaltung und verschwand mit der Installierung der Agendapolitik in unserer Republik, deshalb sollten wir gedanklich vor dieser Epoche beginnen die eigentlich alte These der linken Familie neu aufzurollen.

Es ist weiterhin unmoralisch Praktikanten zu beschäftigen zum Nulltarif und ohne Bezug zu unseren Sozialsystemen, andersherum werden unsere Hochschul- bzw. Fachschulausbildungen theoretisch zeitlich gerafft um evtl. Ausgaben zu sparen, setzt man in vielen Studienfachrichtungen auf die praktische Untermauerung.

Das Thema sollte man nicht mehr unter der Hand behandeln sondern auf eine Bildungsagenda bringen, denn wer verdient am Einsatz Jener, die ein kostenloses Praktikum ableisten?

Wenn schon denn schon, dann sollte die Elite von Morgen nicht nur für ihre praktische Tätigkeit entlohnt werden um der Moral einen Vorschub zu geben, sondern vielmehr sollte in dieser Zeit das Tor zu unseren Sozialsystemen geöffnet werden.

Die wiederum benötigen keine Reformen sondern Beitragszahler, das Thema der " geringfühgig Beschäftigten" hat sich zum Tanz auf den Vulkan erwiesen.

Einerseits wird es immer innerhalb einer labilen Ökonomie temporäre Arbeit geben, aber auch eine solche Arbeit verlangt nach gesellschaftlicher Anerkennung. Gesellschaftlich anerkannt kann sich der fühlten, der auch dazu etwas erbringt, was derzeit 400 Jobber leisten müssen grenzt an Ausbeutung und ist der Briefbrief zum Tagelöhner.

Hier sollte man Reformen ansetzen, entweder vom Alter her, begrenzen auf Tätigkeiten die man neben der Ausbildung macht oder bezogen auf jene die einen Regelrentenbezug bekommen.

Darüber sollte man reden, die abgehangene Mitte, ist eigentlich auf mittels Bildung in Gefahr auf die Schiene der Midijobs zu gelangen.

Dazu sollte man allerdings auch die öffentlichen Arbeitgeber maßregeln, auch sie machten Gebrauch von der Fülle von Jobs mit einer begrenzten Stundenzahl, so daß garmancher Akademiker zu einem begrenzten Arbeitnehmer wurde, das kopierten Freiberufler, damit leben ganze Anwaltskanzleien und auch im Handel wurde die Abart zu einer kalkulatorischen Größe, Personalpolitik der neoliberalen Ausrichtung wurde BWL Lehrmeinung.

Hier gilt es den Gegenpol zu erzeugen, d.h. die Stabilisierung mittels eines Programmes der gesellschaftlichen Moral zu erreichen.

Die Bewertung der Arbeit in der Funktionslehre den entscheidenen Stellenwert geben, Leistung ist nicht immer die Erfüllung der Arbeit, mitunter ist die Leistung die signalisierte Bereitschaft zum Geldverdienen.

Geldverdienen kann nicht der Bonibezug einiger sein, auch in diese vorherrschende These gehört seitens der linken Bewegung die Alternative zu stärken nämlich herausstellen dass Gemeinwohl vor Vorstandswohlfühlveranstaltungen kommt.

Andererseits heißt Mobilität nicht nur so einige möchten, sich flexibel zu unterwerfen, Mobilität beginnt im Kopf und das könnte das Thema der Zukunft werden.

Standardisieren wir unser Wissen, bringen es mittels neuer Methoden zur Anwendung, das kann nicht während der Normalarbeitszeit passieren, folgerichtig sollten hier Pfade gefunden werden.

Wo unsere Hochschulen und Universitäten in die Semesterferien gehen sollte die Zeit, der Raum und die Lehrkräfte so genutzt werden damit eine Intenvisierung und Wissenserweiterung bei all denen stattfinden kann, die sich bereits einige Jahre im Beruf befinden.

Das formt nicht nur die Beteiligten auf beiden Seiten sondern der Mehrwert der Forschung findet die Übertragung in der Anwendung der Praktiker.

Eine Funktionsschiene, die andere wäre die Aktivierung des Bürgers in der Stadt, die Regionalisierung um damit Fairnees zu schaffen.

Der Unbekannte der die Bankenkrise auslöste weilt immer noch in Niwarda, Krisen entstehen kaum regional man importiert sie nur in die Regionen.

Dann ruft man nach dem Staat, dabei wäre es staatstragender man machte es andersherum.

Können wir überhaupt in dieser globalen ökonomischen Welt noch mittels einer Kehrtwende alternativ denken?

Bisher rief man uns den Vollzug, der traf stets die Arbeitnehmer, von der Agendapolitik bis zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit.

Was hat man damit erreicht, man bediente die Formeln des Neoliberalismus und machte sich keine Gedanken hinsichtlich einer Alternative.

Bisher war Querdenken hier verpönt, was man dringend benötigt sind bewegliche vermittelbare Programme, die den sozialen Anspruch verkörpern.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 19. Mai 2012 um 04:03 Uhr  

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 335
Beiträge : 5749
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 14223702

Verwandte Beiträge