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Des Knaben Wunderhorn,

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Aus des Knaben Wunderhorn, daraus kommt stets die gleiche Story, nämlich den Weg durch seine eigene ökonomische Situation zu finden.

Bereitschaft zeigen zur eigenen Bestandaufnahme, etwas was ich jahrzehnte jungen Menschen mit auf den Weg gab, weil man mir das mal mit auf den Weg gab.

Mittlerweile befinde ich mich im Ruhestand und wollte eigentlich nicht mehr getrieben werden, wollte das erledigen was ich als erforderlich betrachtete, trotzdem wird man zum Gesprächspartner.

Es geht in diesen Gesprächen um den Übergang vom Arbeitsleben in den Ruhestand, es ist dabei vieles nicht mehr kopierbar.

Von 10 Personen, die sich dieser Fallstudie zur Verfügung stellten waren nur 3 alttypisch, d.h. die mittels einer Planung über 24 bis 36 Monaten nahtlos verrentet wurden, in min. 4 Fällen kam der Faktor jener ungewollten Beschleunigung hinzu, bezogen durch den Druck des Arbeitgebers, die restlichen 3 Personen fühlten sich durch Dritte erlöst, d.h. sie hatten bereits den aktiven Schnitt zufuhr vollzogen.

Der Übergang drittelt also die Beteiligten, eine weitere Methode sollte ebenso untersucht werden, die Arbeitsplatzwiederbesetzung.

Bisher erkennbar sind nur 40% der Fälle, wo der Nachfolger noch vom Vorgänger überlappend eingearbeitet wird, ebenso stark sind die Fälle wo der freiwerdende Arbeitsplatz mittels einer neuen Organisationsform dezentralisiert wird, da macht in Zukunft der Vertreter die Arbeit zusätzlich und das restliche Arbeitsvolumen wird gleichmäßig verteilt.

In etwa 20% der Fällen werden intern andere Formen gesucht, indem man profihaft und profitstrebend die Schwäche der Beteiligten ausnutzt, man sollte allerdings nicht voraussetzen hier möchte man den direkten Arbeitsplatzwechsel stabilisieren, denn primär geht es um das Konservieren der Erfahrung und Weiterverwendung des Wissens.

Der wiederum bereits aus dem Arbeitsleben ausstieg, der mittels Drehtür über die Maßnahme des „geringfühig Beschäftigten“ nochmals eingeschleust wird und zudem in 70% der Fälle einen sog. Midijob Nachfolger zur Seite bekommt.

Der wiederum hochgebildet ist und sich auf der Suche nach einer tragfähigen Festanstellung befindet, an den Start geht dieses formal ungleiche Paar aber es erreicht kaum gemeinsam das Ziel.

Denn einerseits sind studierte Berufsanfänger kaum willig das Spiel eines Midi Jobbers langfristig mitzumachen, temporär besetzen sie als sog. Pioniere im Beruf für den Einsteig mitunter zwangsläufig solche Jobs, der Partner der sein Wissen weitergeben wollte und mittels des „geringfühig Beschäftigten „ dazu willig sein möchte, wird nach Klärung seines neuen finanziellen Situation langfristig aussteigen.

Es liegen bereits Beobachtungen vor, die hier einen Trend beschreiben, mehr oder minder wird das zunächst hier gebündelte Arbeitsvolumen zur Disposition freigegeben, d.h. ausgelagert auf Subunternehmen.

Demzufolge sollten Arbeitgeberangebote über den Renteneintritt hinaus mittels der beschriebenen Beschäftigungsform nur als temporäre Schiene angesehen werden.

Das eigentliche Problem im Übergang bezeichnet man als das soziale Absacken, es ist nicht der freie Fall des Bürgers, sondern es streckt sich die Monatsnettotransferverpflichtung des Betroffenen.

Vor Jahrzehnten war das ein Thema in der Wirtschafts- und Verwaltungsakademie zu Bad Harzburg, es waren sich die errechneten Nettobezüge und auch nicht die beeinflußbaren monatlichen Verpflichtungen die zum Sparen zwingen könnten, sondern es kommt in einigen Monaten im Jahr zu den sog. Monatsnettotransferverpflichtungen, die man angesammelt hat, die teilweise durchaus notwendig sind aber andererseits sich hochgeschaukelt haben.

Das gab es zwar stets, nur war vor 20 Jahren das Ergebnis ein anderes, 12 Monate hatte das Jahr und 8 bis 9 x sollte man ein monatliches Plus schaffen, dieses Plus addieren, denn 3 bis 4 x im Jahr würden die monatlichen Ausgaben weit über den monatlichen Einnahmen liegen.

Allerdings stimmen diese Aussagen derzeit nicht mehr, man kann aber weiterhin davon ausgehen, dass im Schnitt die monatliche Belastung für Miete und deren Nebenkosten zw. 1/3 und ¼ der Einnahmen liegt, die zusätzlichen Monatsnettotransferverpflichtungen sollten im Schnitt sich unterhalb dessen bewegen.

Das allerdings ist kostenmäßig explodiert, galt diese Regel mal für 8 von 12 Monaten, verschob sich das auf 5 von 12 Monaten.

Bei allen Vergleichen in den Tarifangeboten, bei Fahrtenbuchführung und Reduzierung der Kosten können es fast bis zu 4 Monate im Jahr werden wo diese Monatsnettotransferverpflichtungen bis zum 1,75 fachen der monatlichen Mietsbelastung werden kann.

In der Regel lassen sich solche Kosten innnerhalb einer privaten zeitlich orientierten ökonomischen Planung kaum noch mittels der Transfereinnahmen korregieren, entweder füllt man auf und vergrößert aber das Problem oder man man vollzieht einen Regelschritt, den man 10 oder 15 Jahre später machen wollte.

Wohl dem der mittels eigener Mittel disponieren kann, im Fall der Fälle muß nämlich aus dem großen Haufen min. im Jahr ein Volumen von 3 bis 4 x die Summe des monatlichen Einkommens entnommen werden.

Was das für Folgen hat, ist derzeit noch nicht ersichtlich, Tatsache ist allerdings die derzeitige Generation die aus dem Berufsleben aussteigt, hat noch die Stärke von 65 % die diesen Weg gehen können, es gibt verdeckte Studien die besagen, dass in 10 Jahren diese Stärke sich halbieren wird.

Unbekannt ist was ist mit der Erhaltung des sozialen Standards gemeint, vor 30 Jahren wiederum gaben ältere Mitbürger ca. 12% ihrer Einnahmen zur Lebenswerterhaltung aus, das hat mittels der sichtbaren Situation in unseren Städten, genannt Altersarmut, bereits eine Trendwende vollzogen.

Ebenso sollten sich die Wohlfahrtsökonomen davon freimachen, dass wir zurückfinden könnten zu einer Zeit zw. 1971 und 1974, in dieser kurzen Epoche wurden nicht nur die ersten Kapitallebensversicherungen fällig sondern wir wurden zu einem Volk der Erben, das wird kaum noch als ökonomische Tiefenwirkung Spuren hinterlassen, es wird sich nämlich in dieser Form nicht mehr wiederholen.

Die private Versicherungswirtschaft in unseren Breiten setzt gerade aggressiv dagegen, denn derzeit gehen noch bis zu 50% von Allen mit einem finanziellen Polster in die Verrentung, man möchte mittels Streckungsprogramme den Beteiligten etwas vorgauckeln, was Versicherungen als Sicherheit verstehen, allerdings gibt es die Sicherheit im Alter nicht, denn das Alter beginnt mit Eventualitäten.

Es ist zwar so und das liegt wiederum an den erhöhten Monatsnettotransfer, dass in den ersten Jahren nach der Pensionierung bis zu 40% dieser Summe verzehrt wird und das hat auch wiederum seine Gründe, eben die letzten Jahren werden durchaus knapper kalkuliert.

Das Thema der Zukunft lautet, Eindämmen des Monatsnettotransfers im Alter und dabei die Lebensqualität nicht aus den Augen verlieren.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 16. Mai 2012 um 14:08 Uhr  

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