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Inklusionskrise in Europa:

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Im politischen Spannungsdreieck Berlin-Paris-Athen!

Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat im Frühjahr 2010 durch die Blockade der 5. EU Antidiskriminierungsrichtlinie für die Zivilgesellschaft.

Welche die soziale Inklusion fuer mehr als 100 Millionen exkludierte Europäer sicherstellen sollte, den Kapitalmärkten signalisiert, dass sie den Europäischen Integrationsprozess nicht weiter vertiefen will:

Keine soziale Inklusion!

Der Markt hat den status quo der Europäischen Union daraufhin in den Folgemonaten des Jahres 2010 so aufgefasst, dass die Europäische Union lediglich als gemeinsamer Markt jedoch nicht als Lebensraum für Europa dienen soll um auf diese Weise existierende mentale Barrieren, die durch zwei Weltkriege entstanden waren, durch gemeinsames Zusammenleben (Inklusion) zu überwinden!

Die Grundidee der Europäischen Union und ihre Grundfreiheiten einen regen sozialen Austausch zu foerdern wurde auf diese Weise durch die Bundesregierung verletzt:

Was die Politik nicht auf Anhieb verstanden hat wurde durch die Kapitalmärkte unverzüglich bewertet und hat zu einer „aufgespaltenen Bewertung" jedes einzelnen Mitgliedslandes geführt, was schließlich zu massiven Schwierigkeiten in Griechenland führte, die bis heute nicht adäquat adaptiert worden sind, weil die Deutsche Bundesregierung unverändert an ihrer exklusiven Denkweise für eine Europäische Union festhält!

Ohne soziale Inklusion lassen sich die Probleme in Europa nicht lösen!

Diese für die Europäische Union fundamentale Fehlentscheidung hat zur Krise in Europa geführt, die die Bundeskanzlerin bis heute nicht revidiert hat!

Darüber hinaus hat die Einzelbewertung jedes einzelnen EU Mitgliedsstaates dazu geführt, dass die Portfoliorisiken für einzelne Länder – wie etwa Griechenland – massiv zugenommen haben!

Dies hat in Griechenland etwa zu großen Kapitalabflüssen und Deinvestitionen geführt hat!

Die Arbeitslosenquote hat in der Folge stark zugenommen und die unsozialen Budgetkürzungen schließlich führten zu Einkommen – etwa bei den Beamten – annähernd auf die Hälfte.

Konsumausgaben sind eingebrochen!

Ohne die Herstellung sozialer Inklusion wird der Zusammenhalt in der EU sich nicht herstellen lassen:

a) Erst die Freigabe der o.g. Richtlinie würde die Inklusion von mehr als 100 Millionen Europäern zur Folge haben

b) Erst ein sozial adaptiertes Programm für die durch die Inklusionskrise betroffenen Mitgliedsstaaten würde die taeglich zunehmende soziale Exlusion in diesen Ländern stoppen.

Europa muss wieder auf die Erfolgsspur des Integrationsprozesses geführt werden.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die Bundeskanzlerin ihre Augen diesbezüglich rechtzeitig öffnet!

 

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