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Kuhhandel durch Notverordnungen?

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Stellen wir uns die entschiedene Frage, welche Ausrichtung benötigt eine Partei um Wahlen zu gewinnen?

Nehmen wir folgendes an, wenn die Bürger im Land empfinden würden, diese Partei ist das soziale Gewissen.

Dann stellt sich die Frage, kann man damit punkten oder sind die Personen, die dieses übertragen möchten mittlerweile unglaubwürdig geworden?

Beide Teile der letzten Frage gewinnen an Bedeutung, zunächst lag es über Jahre hinweg nicht im Trend eine Politik der sozialen Wichte zu vermitteln, der sogenannte Ausgleich der Interessen fand mehr Berücksichtigung.

Daher aber sich derzeit ein Europa der Krisen sich hartnäckig festgesetzt hat, könnte alles in der sozialen Krise enden.

Europa ist das Kunstgebilde der Ökonomie, es ist ein unfertiges Haus so dass nationale Krisen sich ungehemmt ausbreiten können, Europa verfügt nicht über das soziale Fundament.

Im Falle Griechenland geht es um die Abstufung der Altersbezüge und gegen die Staatsbedürftigkeit, bleibt es bei Griechenland oder entwickelt sich daraus ein europäischer sozialer Abwärtstrend?

Das ist eine der Fragen, die sich der traut zu stellen der seine eigene Zukunft planen möchte und darauf sollte nicht hilflos agiert werden sondern mit Lösungsansätzen richtungweisende Entscheidungen angeboten werden.

Wir benötigen die Stärkung des sozialen Netzes, den Rettungsschirm für Menschen, auf die Agenda muss der Bürger, der in einem Sozialstaat leben möchte.

Das kann man allerdings nur erreichen, wenn eine Partei von sich sagen kann, wir sind das soziale Gewissen der Nation.

Der Bürger im Land sieht allerdings nicht die Parteien sondern er sieht fast tag täglich die Politiker aus der ersten Reihe der Parteien, erkennt sich dabei der Bürger wieder?

Spiegeln Parlamente in ihrer Zusammensetzung eigentlich unsere Gesellschaft wieder oder drängen sich in die ersten Reihen jeweils die hauseigenen Macher?

Wenn ein Parlamentarier ein Volksvertreter ist, dann fehlt dieser Volksvertretung nicht nur der Teil Bürger die sich im staatlichen Retransfer von Hartz IV befinden, sondern dann fehlt einigen sicherlich der soziale Bezug zum Wähler im Wahlkreis.

Fand nicht auch unter den Abgeordneten eine gewisse Selektierung statt, wenn in allen Fraktionen überwiegend Juristen und Beamte überwiegen?

Das mögen zwar gute Haushälter sein und ebenso rege Parlamentarier, doch wen vertreten sie?

Einige Bürger antworten darauf stets, die Parlamentarier vertreten überwiegend ihre Partei, das sollte an und für sich nicht der Fall sein.

Nun kommt hinzu, dass die Parteien in diesem Land die Hauptschuld an der Politikverdrossenheit im Lande trägt, der mündige Bürger findet sich nicht wieder in dem was ihm die Parteien präsentieren.

Das hat einen Grund in der individuellen Vorgehensweise, man verlagert Probleme des Alltags von oben nach unten, im Ergebnis heißt das, die Vermengung von Problemen erzeugt den überforderten Bürger.

Das kann es aber nicht sein, wenn man die stärkste Fraktion im Deutschen Bundestag werden möchte, anstatt eine Annäherung zum Besitzstandsbürgertum sollte die Kehrtwende bevorzugt werden.

Die Offensive hin zu einer sozialen Gerechtigkeit ist ein Thema, das zweite lautet, mit welchen Personen in der ersten Reihe lässt sich das machen?

Politik muss wieder ein Bestandteil von Glaubwürdigkeit werden, bisher überwog das Übel der angepassten Maßnahmen.

Angepasste politische Maßnahmen haben einen bitteren demokratischen Beigeschmack, damit regierte man mal vor etlichen Jahrzehnten und nannte das „Notverordnungen“.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 14. März 2012 um 10:05 Uhr  

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