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Start Finanzpolitik Eine zerstörerische Wirkung

Eine zerstörerische Wirkung

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Wer zerstört unser Finanzsystem?

Es ist nicht nur die stille Revolution der Neoliberalen, die eine Entdemokratisierung der EU erst ermöglichte und in dessen Nebelkerzenpolitik die Lissabon – Verträge unterzeichnet wurden, es kommen hierzu die fehlgesteuerten Unternehmensgewinne.

Wer macht also in einem Staat seine Hausaufgaben nicht- meistens derjenige der die Grundregeln der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung nicht beherrscht.

Es ist nämlich ziemlich einfach geworden und das nicht nur für handelnde Politiker, man stellt die Staatsschulden jeweils heraus und findet dabei sofort einen Sündenbock.

Das ist die jeweilige Regierung und das sind die sozialstaatlichen Verpflichtungen, stellt man dieses heraus und erklärt diesen selbsternannten Besserwissern, dieses ist nur ein ¼ der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, wird man entweder ausgebuht oder aus dem Dickicht des politischen Unterholzes tauchen uneingeladen die jeweils politisch platzierten Rechtswissenschaftler auf, die den Parteien in keiner Weise fehlen und munter drauflos vergleichen.

Dabei hat die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung 4 Säulen, nämlich den Staat, die privaten Haushalte, die Unternehmen und das Ausland.

Vergleicht man nun innerhalb dieser 4 Säulen, dann stellt man fest, eines der Hauptprobleme sind die viel zu hohen Unternehmergewinne.

Aber darauf wird nicht reagiert, weder von der Politik noch von der Presse, keine Partei in unserer Republik forderte eine Transparenz in den Unternehmergewinnen.

Man macht es sich einfach, kopiert im Nationalstaat das Regelwerk der EU Experten, es geht um schnelle und einfache Drosselung der Staatsausgaben und da entdeckt man Freirräume, die den einen weniger treffen sollen als den anderen, im Prinzip heißt diese Politik „kürzen“.

Aber was machen eigentlich weiterhin die Banken in unserer Republik ein Spiel mit dem Staat und seiner Regierung, es funktioniert doch noch die unvorsichtige Ausleihe von anvertrautem Geld bei mangelnder Kapitaldecke des Unternehmens.

Wen leihen eigentlich Banken Geld, weniger den Privaten sondern immer noch überwiegend den Unternehmen zur Finanzierung von erdachten Gewinnen.

Werden nun aus Gewinnen dieser Unternehmen Guthaben, bisher nicht bekannt.

Kann man davon sprechen, dass es Unternehmen gibt die überwiegend Gewinne machen und trotzdem über keine Guthaben verfügen?

Wer stellte sich einmal diese Frage, nicht der Ökonom in den Unternehmen, denn der verfolgt seine Anweisung gem.eines Gewinntransfersvollstreckungsprinzips, dann wird aus der Gewinnsumme eine systematische Schuldenbilanz.

Bedeutet das:

Unternehmensgewinne versacken im System und ergeben in der Summe das zu erwartende Minus ?

Dann sind also Unternehmen in den Nationalstaaten diejenigen die den Staat in die Verschuldung treiben, hinzu kommt ergänzend die private Verschuldung.

Die wiederum das Resultat ist eines zu lockeren Geldes der Banken und Sparkassen, interessant dabei die immer folgende Forderung nach Wachstum.

Wachstum erzeugt man primär durch Nachfrage und sekundär durch strukturelle Veränderung, d.h.den Absatz aktivieren, wie will man den aktivieren wenn man gleichzeitig von Sparmaßnahmen redet?

Wie soll da eigentlich die Wirtschaft wachsen?

Private Haushalte, die in der Regel bereits verschuldet sind werden kaum positive Signale aussenden.

Unternehmen die sich bewegen, werden das mittels staatlicher Maßnahmen vollziehen, denn noch ist dieser Staat den Unternehmen näher als seinen Bürgern.

Es gibt kaum noch den Gewinnretransfer der Unternehmen zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen, unsere obere Krisenbekämpferin Angela Merkel hat es noch nicht verstanden, dass der Schlüssel zu diesem Problem die Primärverteilung auf dem Arbeitsmarkt ist.

Mit der Weisheit letzter Logik bekämpft man die Krise unten und das am Arbeitsmarkt, mittels allerlei Maßnahmen zur Schwächung der Gewerkschaften, das Ziel lautet: der dressierte Arbeitnehmer in Neoliberalismus, begann mit dieser Hauruck Rede des Bundespräsidenten Roman Herzog und dann kamen Schröder, Fischer und Hartz.

Das Ergebnis ist bekannt, nach oben entzieht sich alles dem Staat und nach unten greift er regulierend ein.

Würde unser Finanzsystem auch nach oben demokratisch kontrollierbar sein und Unternehmensgewinne ein Guthaben in der gesamten Volkswirtschaftlichen Rechnung ausweisen, was aber immer noch vertuscht werden kann durch An- und Zukäufe, stände unser Finanzsystem auf einem Fundament.

Derzeit allerdings machen Banken Gewinne mit dem Spiel der Angst im Lager der privaten Haushalte, die sicherste Anlage für Private ist derzeit die mit einer Nullrendite.

Bloß das verpackt man von Banken, denen eigentlich der Staat aus ihrer Scheiße half.

Also gilt hier weiterhin Narrenfreiheit unter dem staatlichen Rettungsschirm.

Es wird ihn weiterhin nicht gegen den eigentlich sinnvollen Gewinntransfer der Unternehmen zur Stärkung der Nationalökonomie, man wird weiterhin zukaufen, sich verheben, kooperieren, in Billiglohnländer investieren und im Inland Löhne drücken zudem den Staat herausfordern.

Es sind doch die Unternehmen in diesem Land die den Staat in die Verschuldung treiben, mit ihren immer größeren Forderungen nach Strukturmaßnahmen, nicht nur am Arbeitsplatz wo durch ungerechte Bezahlung dem Staat Millionen von Lohnsteuern fehlen sondern ebenso mit Invest- Forderungen.

Die 3. Startbahn in München, der Flughafen benannt nach einem Politraudi, in Frankfurt und in Berlin.

In Berlin wollten sie alles und tanzten auf dem Vulkan, der Hauptbahnhof für jeden Berliner in der Pampas, der bereits zu Instandsetzungsarbeiten ruft und der Potsdamer Platz, des Sonnenschein des Neoliberalismus, der Zuckerbäckerstil einer vergangenen Epoche und sie verließen ihre Sonnenwiese, von verdi, zur Deutschen Bahn bis zu Daimler.

 

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