Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Neuigkeiten Wünschenswert

Wünschenswert

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

Die Wiederentdeckung der Solidarität .

Wer einmal von uns vor einem Werkstor stand und demonstrierte, weil man den Betrieb schließen wollte,der weiß was Solidarität ist.

Wenn man wehrlos geworden ist gegenüber Zahlen der Geschäftsleitung, dann wenn Zahlen belegen dass aus einem relativ gesunden Unternehmen nicht mehr der Gewinntransfer herausgezogen werden kann, dann wirkt man allein hilflos.

Solidarität wird niemals den Gewinntransfer wieder in die Erfolgsspur bringen, sie wird nur etwas bezeugen und das ist das richtige Mittel gegen diese weitverbreitete Hilflosigkeit.

Erwiesenermaßen lag es bisher nie an den Arbeitnehmern, wenn Betriebe oder Betriebsteile geschlossen bzw. ausgegliedert werden, es lag immer an der Gewinnerwartung bzw. ein Hauptschuldiger war der Absatzrückgang, insofern ein Armutszeugnis aller Unternehmen.

Ein Armutszeugnis mit Format, denn direkt verknüpft mit der Geschäftsleitung sind jene Experten des Marketings und Kundenanalyse verknüpft.

Entweder machte man hier nicht seine Hausaufgaben oder man traute sich nicht den zu hoch erwarteten Zielen der Geschäftsleitung zu widersprechen, die Zauberformel heißt nun Auslagerung.

Auslagerungen nimmt Formen an der ungeahnten Möglichkeiten, Tatsache ist in Berlin hat man einen Teil der willigen Busfahrer in eine Dienstleistungs GmbH gefügt um deren Arbeit den Verkehrsbetrieben zu verleihen.

Für Ortsunkundige, erkennbar an den braunen Windjacken im Gegensatz dazu die blauen Windjacken der landeseigenen BVG.

Auslagerungen heißt aber auch eine Entbindung vom Gesamtunternehmen, d.h. ein Ausklammern der sozialen Verantwortung , der Fürsorge und beinhaltet einen neuen Tarifvertrag.

Im Ergebnis bringt das Lohnverzicht, d.h. allmonatlich weniger Netto und geringere Aufstiegsmöglichkeiten.

Das Mäntelchen der sog, Fürsorge der Macht der Wirtschaft ist die Klinge zum Rasieren der Arbeitnehmer und berechtigt ist der Aufschrei der Beteiligten.

Wer es erlebt hat, der weiß worüber hier gesprochen wird, wenn der Tanz auf dem Vulkan beginnt sollte die Solidarität sich beweisen.

Es beginnt damit dass man sich bekennt, die Sorgen des Anderen versteht und sich Zeit nimmt zuzuhören.

Solidarität heißt den Anderen zuhören.

Solidarität beginnt da wo man dem Schwächeren die Hand reicht, denn gemeinsam wird man stärker.

Es gilt also um Stärke zu beweisen, sich bekennen zu den Anliegen und es ist ein Anliegen aller, man nennt es den sozialen Abstieg.

Der soziale Abstieg beginnt mit Werksschließungen unmittelbar und mit Betriebsumwandlungen schleichend, die Erkennung des schleichenden Prozesses ist ein Mittel was man analysieren muß und dazu benötigt man das gesellschaftliche Forum.

Erst wenn in der Gesellschaft erkannt wird, dieses kann Jeden treffen, schlägt das Pegel in Richtung der kritischen Vernunft um, noch zeigt der überwiegende Teil in unserer Gesellschaft mit dem Zeigefinger auf die Sozialschwachen, doch ist es Frage „ wie lange noch?“

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 20. Dezember 2011 um 11:32 Uhr  

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 341
Beiträge : 5859
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 17390676

Verwandte Beiträge