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Das vergebliche Hoffen auf eine ökonomische Fiktion

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Das Prinzip einer ökonomischen Fiktion kann zerplatzen, denn nicht alle Träume werden wahr.Wenn in der Ökonomie Fiktionen zerplatzen, zerplatzen für den unbeteiligten Bürger zunächst Seifenblasen aber diese Seifenblasen setzten meistens jene in die Welt, dessen Beruf Spekulant ist.

Ein Spekulatan gehört zum kapitalistischem Wirtschaftssystem, Spekulationsgewinne sollten der Wirtschaft zurückgeführt werden, sollten der Inverstition dienen.

Die Klassiker in der Ökonomie kannten sie nicht, Karl Marx setzte sich mit den Spekulanten auseinander und Keynes schrieb dazu, ein Spekulant der nur auf Gewinn setzt ist so überflüssig wie es Seifenblasen sind.

Gewinner beim Zerplatzen der Seifenblase ist stets der Spekulant, der darauf wettete.

Eine Ökonomie die den Spekulanten Freiräume gibt, ermöglicht dem Neoliberalismus sein wahres Gesicht zu zeigen.

Transaktionen im breiten Raum eröffnen Schleusen zur Unkenntlichkeit der Verwendung.

Transaktionen können willkürlich geschehen, können gewettet und verschärft werden, sie können zu Leerverkäufen führen.

Der unbeherrschte Kapitalismus schadet sich selbst und vernichtet dabei gesunde Volkswirtschaften.

Ein Teil dessen ist der Erfindungsreichtum innerhalb des Finanzwesen, die Verschleierung von Börsengeschehnissen, die Nichtnachvollziehbarkeit von international tätigen Agenten in ihren Handlungen zu ihren Auftraggebern.

Eine Finanztransaktionssteuer ist lediglich ein Regulierungsinstrument, ersetzt nicht die Tobin Tax Steuer, ein dringend benötigtes staatlich kontrolliertes Regulierungsinstrument um die Handlungshohheit des Staates wiederherzustellen.

Jedoch gibt es nach wie vor Mischprodukte auf dem Bankensektor und gerade diese werden ebenso aggressiv angeboten, eines davon nennt sich das Leasinggeschäft.

Wobei Leasing mittlerweile zu einem Mischprodukt zwischen der Erwartung einer Fiktion und dem realen Wirtschaftsertrag wird.

Mitunter ist in der realen Wirtschaft ein Leasinggeschäft empfehlenswert, wenn es der unmittelbaren Steigerung des Gewinnes eine reale Basis gibt.

Mittlerweile erschließen Leasingfirmen weitere Kunden , sie setzen dem privaten Verbraucher zu.

Für den wiederum könnte ein Leasinggeschäft zu einem Tanz auf dem Vulkan werden, dem reinen Vermietungsgeschäft hat man die Fiktion hinzugefügt, kurzfristige Prognosen werden leichtsinnig zum Evangelium, denn die Fiktion basiert nicht auf einen realen Bezug sondern auf eine Erwartung.

Mancher Leasingnehmer hofft vergeblich auf die Erfüllung der okonomischen Fiktion, in diesem Falle gewinnt der Leasinggeber.

Seine Berechnungsgrundlagen entsprechen der realen Wertschätzung, die Differenz zahlt der Leasingnehmer.

Mittlerweile wertet man Statisiken diesbezüglich aus, man wird sie allerdings kaum in dieser negativen Form wiedergeben, denn bezogen auf den Automobilbau hängen ab der Mittelklasse 65 % aller Zulassungen unmittelbar mit dem Leasinggeschäft zusammen.

Also gibt es eine unredliche Verquickung zwischen der von den Banken programmierten okonomischen Fiktion und der realen Wirtschaft.

Ein Erkennungszeichen sind in der Krise des Leasinggeschäftes die Parkplätze der vom Leasinggeber zurückgenommenen Kraftfahrzeuge, die wachsende Halde einer geplatzen Fiktion.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 09. November 2011 um 07:06 Uhr  

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