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Von politischen Möchtegerne und Warteschleifen

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War das Jahr 2011 das sozialdemokratische Jahr oder täte es der Sozialdemokratie besser gut, wenn Angela Merkel für weitere Jahre im Amt bliebe?

Es war das Jahr für die Sozialdemokrartie in der Warteschleife, denn die überzeugenden Wahlsiege gab es nicht.

Man vermerkte Erfolge, Erfolge beim Wähler oder der taktische Vollzug der Notwendigkeit?

Der Wähler verweigert sich zwar nicht mehr der Sozialdemokratie doch andererseits ist es der nicht gelungen Wählerschichten zurück zugewinnen.

Der typische sozialdemokratische Wähler ist in den letzten 10 Jahren der SPD um 30 % abhanden gekommen.

Wollen wir nicht wieder nach den Gründen dieser negativen Wählerwanderung fragen, nach mehr als 1 Jahrzehnt müsste einigen Funktionsträgern innerhalb der Herarchie dieser Partei die politische Bindung zum Wähler als das Kerngeschäft ihres Handelns bekannt sein.

Daher aber in einigen Fällen, insbesondere bei der neulich erst stattgefundenen Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus die alten Fehler der Sozialdemokratie wieder Einzug hielten und das nicht nur in den Wahlkampf sondern bereits in der kalten Phase des Wahlkampfes offensichtlich wurden, schreckt in nur innerparteilich manches manchen ab.

Wenn politische Möchtegerne den Wahlkampf erfinden, ihre Person vor der Partei stellen, das Prinzip des Wohnorts im Wahlkreis auflösen und Warteschleifen des Glücks ins Spiel bringen, werden niemals ortsansässige Probleme des Wählers die entscheidene Rolle spielen.

Es hat sich erwiesen wie das Prinzip Platz oder Sieg funktioniert, der auf Platz setzte machte keinen Wahlkampf auf Sieg, der typische Berliner Wahlkampf in der Warteschleife.

Zwar gibt es Ausnahmen und die wiederum funktionierten, drang man mit Aufrichtigkeit und Vertrauen in Wahlbezirke der konservativen Hochburgen ein, allerdings ist das ein aufopferungsvoller Wahlkampf, den wiederum scheuten jene die auf Platz setzen.

Nun wollen wir nicht nur die offensiven Linken in dem vergangenen Wahlkampf loben, denn auch unter den Linken gibt es sog. Berührungsängste.

Ein Thema was Seeheimer und Mitglieder des Aufbruchs Berlin elegant ausnutzen und genau damit den wunden Punkt der Linken andeuten.

Vielleicht irren wir uns auch, wenn dem so ist wäre das sehr vorteilhaft, Tatsache ist allerdings auf dieser Hompage nahmen wir zu einigen Ereignissen im Vorfeld des Wahlkampfes Stellung, sahen die inhaltslosen Aussagen aller Parteien und beschrieben das mitunter ungeschickte Auftreten der Renate Künast, fragten nach der Strategie der anderen Parteien und besetzten alte sozialdemokratische Werte.

Forderten nicht nur einmal die Wiederentdeckung des Wählers, ausgehen darf man davon dass diese Artikel gelesen wurden, ausgehen darf man davon auch unser Artikel über den Wahlkampf von Dilek Kolat wurde gelesen.

Allerdings fand eine ungeschickte und vielleicht in sich hemmende Reaktion statt, nämlich die überraschende Sprachlosigkeit der Angesprochenen.

Die linke Vernetzung innerhalb eines Wahlkampfes zeigt hier wiederum seine Schwächen, wer wenn nicht wir soll denn die Linke in der SPD herausstellen?

Ist demzufolge der Lernpozeß in linken Mandatsträgern noch nicht abgeschlossen?

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 04. Oktober 2011 um 04:49 Uhr  

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