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Start Bildungspoltik Kann jeder lernen was er will

Kann jeder lernen was er will

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Recht auf Bildung!

Leider verfügen wir in Deutschland in der Altersgruppe der 19- bis 23-Jährigen über keine  für die gesamte Altersgruppe repräsentativen Kompetenzmessungen (anders als bei Pisa  für die 15-Jährigen).

Von daher lassen sich keine genauen Aussagen machen, wie hoch der Anteril derjenigen ist, die von ihren Fähigkeiten her durchaus das Abitur hätten schaffen und studieren können.

Aber es gibt indirekte Anhaltspunkte.

So hat die erste Pisa-Studie gezeigt, dass bei gleicher kognitiven Grundfähigkeit und Lesekompetenz die Chance eines Kindes aus der oberen Dienstklasse , ein Gymnasium statt einer Realschule zu besuchen, beinahe dreimal so hoch ist wie die eines Kindes aus einer Facharbeiterfamilie-wohlgemerkt:

bei gleichen Fähigkeiten.

Danach liegen die eigentlichen Hürden für die Aufnahme eines Studiums gar nicht an der Schwelle eines Hochschulzugangs, sondern erstrecken sich über den gesamten vorherigen schulischen Bildungsverlauf.

Die Gründe und Ursachen sind komplex, sie liegen ebenso in mangelnder Fördeung und Unterstützung durch die Familie wie durch die Schule, deren diagnostische Urteilsfähigkeit gewiss verbesserungsfähig ist.

Auch Selbeliminierung-etwa Verzicht auf ein Studium-spielt eine Rolle.

Obwohl schon vieles während der Schulzeit passiert, so stellt der Hochschulzugang doch eine zusätliche Barriere dar.

 

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