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Die Kinder der Generation Ballermann

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Sie ziehen in Scharen durch Berlin, beziehen ihren Nachschub in Tankstellen der Szene und benehmen sich abartig, gelernt ist gelernt, ihre Eltern nervten die Spanierer und sie vollenden ihren unausschöpflichen Tatendrang in der Hauptstadt.

Ohne Plan sich Tag und Nacht berauschen im Drang der Hauptstadt nach dem Willen der Freiheit.

Sie nehmen sich das Recht der Vereinnahmung, der Toleranz der Berliner auf die Probe zu stellen, die Regel der Maßlosigkeit, denn es geht ihnen um das Feiern.

Sie feiern sich in einen Rausch der Zumutung, campieren in Billigunterkünften, belagern Hauseingänge, pinkeln in Parks und feiern wild weiter, nichts ist ihnen fremder als Rücksichtnahme, denn sie sind wer, die freigelassene Masse der Provinzkinder.

Sie sind eigentlich unpolitisch, sie sind nicht der Kultur wegen hier, es ist die Subkultur ihres Eigenlebens sich auszuleben.

Sie Leben ihren Traum von Freiheit aus, den ihnen die Enge der Kleinstadt nicht bieten konnte, der Traum ihrer Freiheit widerspricht dem Leben in einer Großstadt, denn sie benehmen sich mitunter asozial.

Was kennen sie vom Leben der Berliner in ihrer Stadt.

Wieviel erlebten sie in Berlin, was machten ihre Pläne, wenn man sich planlos gehen läßt in einer fremden Stadt wirkt man abstoßend.

Sie wirken abstoßend, denn sie verachten ihr eigenes Leben, Berlin ist für einen Zeitraum ihre zweite Haut und die ruft nach Feiern, das tun sie der Generation Ballermann nach.

Die Kinder der Generation Ballermann in Berlin ist eine verlorene Schar von Besserwissern, ein kleiner Teil von ihnen schlägt hier Wurzeln für eine bestimmte Zeit, sie wollen sich austoben und bleiben unter sich, denn den Deckmantel der Provinz können sie nie ablegen.

Sie verdrängen alteingessene Mieter mit ihrem Flair der Zeit und übernehmen sich finanziell, denn was sie nicht wissen ist das Lohn- und Gehaltsgefüge in dieser Stadt.

Sie wollen wohnen im Kiez, genießen die Umgebung und können nicht interpretieren, den Mietsspiegel nicht und ebenso die Nettowarmmiete nicht, sie zahlen drauf und mitunter die 13. Miete, denn sie sparen nicht an Betriebskosten, können sie überhaupt sparen?

Eigentlich sind sie es die Kinder der Generation Ballermann die zu den Berliner Unis strömen, wieviel melden sich aus der Pampas an und wieviel halten durch?

Die Kinder der Generation Ballermann befredigen sich in unterbezahlten Jobs in der Hauptstadt, die Callgirls in den Callcentern, die Administratoren der labilen Tätigkeiten, wann kommen sie in der Realität an?

 

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