Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Neuigkeiten Empfehlungen zum Nachdenken

Empfehlungen zum Nachdenken

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

Nachdenken zunächst und dann empfehlen, es geht um Altersversicherungen, es geht um Sozialversicherungen und um private Aufstockung.

Zunächst gilt es die gesetzliche Rentenversicherung zurück ins Bewußtsein aller zu bringen, denn sie ist nur nachvollziehbar und garantiert Leistungen, deshalb ist es dringend erforderlich zu früh wie möglich in die gesetzliche Sozialversicherung zu gehen.

Jobs für Schüler und Studenten, für Praktikanten und Umschüler sind erst dann etwas wert, wenn sie als beitragsbezogene Zeiten erfaßt werden.

Es geht um Jahre der Mitgliedschaft, es geht um Jahre der Anerkennung und um die Jahre der Einzahlung, es geht um den Jahresverdienst, der muß unmittelbar der gesetzlichen Rentenkasse gemeldet werden, es läßt sich kontrollieren und erfassen, man sollte sich zur Dokumentation zwingen.

Im Laufe eines Berufslebens kann einiges passieren, wogegen man über die gesetzliche Rentenversicherung abgesichert ist, demzufolge gilt den sog. Tätigkeitsschlüssel den der Arbeitgeber mal vergab auch anzupassen.

Von allein funktioniert nichts, nur der Kahlschlag könnte komische Perspektiven eröffnen, einigen bietet man den Dienstwagen an, auch zur privaten Nutzung,d.h.der Dienstwagen wird somit zu einem negativen Einkommen, er schmälert das Einkommen was zur Rentenberechnung herangezogen wird.

Für etlichen wird der relative gute Dienstwagen, zum bösen Erwachen, wenn seine Jahrespunktzahl um 0,2 dadurch gesenkt wird.

Die persönliche Jahrespunktzahl, ist nämlich das Ergebnis des persönlichen Jahreseinkommen dividiert durch den Jahresdurchschnitt, den Wert eines Punktes gibt der Gesetzgeber vor, derzeit West bei 27,50 Euro.

Demzufolge ergibt diese Rechnung 0,2 x 12 = 2,4 Berechnungspunkte, fehlen in 12 Jahren bis zu 60 Euro an Bruttorente, das kann sich summieren, denn Arbeitgeber entbinden sich gerne des Tarifvertrages, man erfindet ATs,ÜTs und leitende Angestellte.

Dessen Vertrag zwar mitunter mehr an Bezahlung bietet andererseits aber das Soziale gerne ausklammert, es muß jeder wissen was er macht und wielange er sich das zumutet, es bedeutet nicht nur Mehrarbeit sondern all das Kleingedruckte, man kommt an die Versicherungspflichtgrenze und der neoliberale Chor verteufelt gerne die gesetzliche Altersvorsorge.

Nehmen wir einmal an, dieses Angebot würde sich für einen Arbeitnehmer lohnen anzunehmen, daher er nicht mehr unter die gesetzliche Pflicht fällt, verfallen zwar seine Anteile nicht, die werden allerdings auch nicht mehr und werden zeitlich auf das gesetzliche Renteneintrittsalter verschoben.

Der sozial bewußte Arbeitnehmer wird nun hier vorschauend aktiv werden, es geht um seine private Vorsorge, etliche entziehen sich dieser und gehen zunächst auf den Erwerb vom eigenem Boden und Haus.

Immer in der Annahme Immobilien sind unverfallbar, hoffentlich bleibt dann die Nachfrage.

Andererseits bieten private Anbieter Direktversicherungen an, direkt durch den Arbeitgeber, ein zweiseitiges Schwert, denn wenn es sich direkt vom Brutto abzweigt, ist es weder versteuert noch wurden darauf Sozialabgaben bezahlt, demzufolge kann seitens des Gesetzgebers bei der Auszahlung diese Beträge fällig werden.

Interessant sind natürlich diese Kombiversicherungen, als Kapitallebensversicherung und Rentenwahlrecht, schließt man sie zeitig genug ab, kann man in relativ frühreren Jahren in den Genuß kommen, läßt man sich mehr Zeit mit dem Abschluß, kann die Dynamische auf das Angebot kommen.

Es dynamisiert sich wirklich, nämlich die Prämien, beginnt man mit 50 Euro monatlich mit 5% jährlicher Dynamisierung, kann die Prämie nach mehr als 20 Jahren fast bei 140 Euro im Monat liegen.

Was wiederum den vorzeitigen Ausstieg aus dem Berufsleben erschweren wird.

Eine sog. Herzensangelegenheit von manchen Firmen ist die sog. Betriebsrente, allerdings muß ein Arbeitnehmer erst dort hineinfinden, man unterscheidet nicht zw. Arbeiter und Angestellten, jedoch aber zw. traifgebundenden und außertariflichen.

Zunächst gilt der Einsteig nur für Festangestellte, die über einen gewissen Zeitraum in der Firma sind, es gibt, Regelungen zw. 5 und 12 Jahren, man finanziert diese bescheiden, man nennt sie Pensionfonds oder auch Pensionsbausteine, man finanzierte sie früher einmal gegen durch die Vermietung der Betriebsimmobilien, mitunter flossen hier auch Gewinnbeteiligungen der Belegschaft ein, Lästermäuler nannten dieses Prinzip mal die Umbettung von vorenthaltenem Lohn.

Allerdings gibt es Betriebsvereinbarungen zum Rentenbezug, der sagt nicht nur das entspr. Bundesland aus, wo man tätig war sondern auch noch die überwiegend ausgeführte Tätigkeit, der Einfachheithalber nennt man den gültigen Tarif und die Einordnung.

Was zu Folge hat, all diese Stellenzulagen und Funktionszulagen werden nicht berücksichtigt.

Der Sprung von tarifgebundenden Mitarbeiter zum außertariflichen ist enorm, bis zum 2,5 bzw. 3,5 fachen.

Betriebsrenten unterliegen der gesetzlichen Vorgabe und hier wird es interessant, also primär die gesetzliche Rente beantragen, erst mit dieser Zusage und der Berrechnung kann man seine Ansprüche in Richtung Betriebsrente geltend machen.

Wobei es unbedingt wichtig ist, nicht dessen Aufrechnung sondern eine unverfallbare Bescheinigung zum Erwerb dieser Betriebsrente zu haben.

Die Überraschung folgt, denn der Betrieb zeigt sich meistens nicht mehr zuständig dazu, nun fragt euch mal woher bekommen nun Karstadt Pensionäre ihre Betriebspension?

Betriebspensionskassen werden nämlich zu Übernahmefaktoren, man bereinigt sich und reicht weiter, man läuft stets der Verantwortlichkeit hinterher.

Irgendwann ist der, der nicht aufgibt bei einem Unternehmensberater gelandet, man darf nicht aufgeben, hier wird man nämlich zum geforderten Einzelkämpfer.

Ausschlag gibt das Unverfallbarkeitsdokument, der gesetzliche Rentenbescheid und dann erlebt man das Ganze noch einmal, gab es darauf eine Verzinsung oder widerspricht sich was und wer kann einem helfen, es geht um die Nachvollziehbarkeit und man spricht vom Brutto, was wird nun Netto, hier gilt die gesetzliche Regelung.

Interessant wird es nun für die sog. Ats und aus garmanchen ehemaligen leitenden Angestellten wird ein leidender Angestellte, denn seine private Krankenkasse wird nur symbolisch mit finanziert.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 16. August 2011 um 13:33 Uhr  

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 340
Beiträge : 5856
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 17092188

Verwandte Beiträge