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Der Tanz der Vampire

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Zum Aufgalopp in das staatliche Mißmanagment, Augen zu und drauflos, von Griechenland wo damals regierende Konservative EU Behörden Staats- und Regierungschefs an der Nase herumführten.

Wo man mittanzen wollte am Brunnen der Verteilung, wo man das Hergebrachte für Null und Nichtig erklärte und wo man auf Zuwachs setzte um Schulden zu bedienen.

Die verlorene Unschuld der Demokratie das Markenzeichen einer machtbesessenen Gilde von staatspolitischen Schauspielern, von Selbstdarstellern in Rom und Paris, von Berlin bis Madrid, von London bis Brüssel, abgehoben und das Volk im Regen stehenlassen, die Perspektivlosigkeit im politischem Handeln basierend auf ein soziales Unvermögen um die Lage der Zumutbarkeiten einzuschätzen.

Der Tanz der Vampire startete im privaten Bankensektor unter Beteilung von staatlicher Kontrolle unter Beteiligung der Landesbanken, die Verlockung auf schnelle Art und Weise sich berreichen.

Die Glanznummer der Bayrischen Landesbank.

Vollzogene Tatsachen, an den angeblich Verantwortlichen vorbei, das Versagen einer kompletten Regierungspartei, Hypo Adria und das gebrannte Kind der Staatskanzlei.

Man war es nicht, es waren die Anderen, man tat es nicht, man wußte von nichts, man nutzte den Rettungsschirm um Weiterzumachen, man machte weiter.

Verschleuderte anvertrautes Geld, machte aus Einlagen Spielgeld und senkte den Zins, die Banken bestraften den Sparer, sie nahmen sich die Frechheit dieses dem Bürger als Sicherungspaket zu verkaufen.

Der Bürger als überforderter Zeitgenosse wurde zum Schicksalsgefährten einer verfehlten Politik, einer unverantwortlichen Wirtschaftspolitik, das Schicksal des Bürgers als Arbeitnehmer hieß sich einfinden im Kreis der Kurzarbeiter.

Sich abfinden mit weniger Netto, mit weniger Ausgaben leben um zu überleben, sich im Ergebnis mit weniger abfinden, das Diktat der Wirtschaft zu befolgen, das heißt mit weniger Retransfer rechnen, Lohnkürzungen widerstandslos annehmen, sich berieseln lassen von einem sagenhaften von Brüderle verkündeten XXL Aufschwung im Niedriglohnland Bundesrepublik.

Wer glaubte an diese Hoffnungsoffenbarung, wer glaubte an das Ziel einer besseren Welt mittels Privatisierung, wer sah die Entstehung von Arbeitsplätzen auf der grünen Wiese und die Vergütung am unterem Ende, dort wo anderen Orts das Elend beginnt.

Ein XXL Aufschwung, wie jener im Frühjahr 2011 von der radikalen rechtslastigen Presse herbeigeredet, wollte die Niedrigvergütungen in unserem Land salonfähig machen.

Es endete in einem Tanz der Vampire, denn diesmal sind es Staaten, es sind nationale Regierungen, die wie auch immer durch den Willen des Wählers an die Regierung kamen, tanzende Regierungen schlagen aus, bedienen sich des Notstandes und bewirken eine fühlbare soziale Kälte.

Der Tanz der Vampire erfüllt sich in der Damenwahl, man bedient seine Gönner, die Gönner der Konservativen und der Neoliberalen sind in den Kreisen der Wirtschaft zu finden, sie werden nichts und garnichts reformieren, denn sie werden es sich nicht mit ihren Gönner verdreben.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 12. August 2011 um 06:04 Uhr  

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