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Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Nicht erkennbar, wegen Bodennebel ?

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Vielleicht ist die Tatsache, dass man von der SPD in den Zeiten wo sich der Bürger nach einer Alternative zum Neoliberalismus sehnt, damit begründet dass der lähmende Bodennebel nicht nur in der oberen Etage herrscht sondern sich regelrecht ausgebreitet hat bis in die Niederungen der Partei.

Derzeit ist diese SPD ein benebelter Haufen der gezogen ist von einem lahmen Gaul und einer hinkenden Stute, ausschlaggebend ist hier die gefestigte Ausrichtung der Dialogunfähigkeit sowie die Realitätsverweigerung.

Die von vielen erwartete Erneuerung der Partei ist ein Opfer der pragmatischen Ausrichtung geworden, denn das interne Spiel von, so doch nicht und weißt Du, was das bedeuten würde?

Wurde zum Markenzeichen einer sich der Realität verweigernden ehem. Volkspartei, Kritik umschifft man mittels Tagesordnungspunkte, Strategie opfert man mittels eines beginnenden Personenkults, alternative Stellungnahmen mittels Verfetzen durch billige Statthalterpolitik.

Statthalter der Ärmelschoner, denen nicht bewußt ist das dieser praktizierte Kapitalismus niemals das Evangelium der Mehrzahl der Bürger sein wird, um allerdings dieser Gesellschaft Impulse geben zu können suchte man Mehrheiten dafür in der Gesellschaft.

Man fand Angsthasen und karrieregeile Zunftgenossen, man isolierte sich im Nebel der Macht, Überzeugungsarbeit funktioniert anders, das freiwillige Bedienen von sog. Todschlagargumenten wurde benutzt um sich darzustellen, mit dem Ergebnis man fühlt sich wohl unter seines Gleichen.

Von oben nach unten, von A bis Z das Programm der Selbsttäuscher und der Augenwischer, mit perfekter Unterstützung von selbsternannten Statthaltern mit der Beherrschung jener Untugend Netzwerke zur Erlangung des Einflusses aufzubauen läuft ungehindert weiter.

Diese Art und Weise verschafft weder Vertrauen, noch beweist man damit wie man linke Mehrheiten im Volke erzielen könnte, noch geht man mit einer solchen Politik die gesellschaftlichen Probleme an.

Man hätte erwarten dürfen, dass der oberen Riege im Parteivorstand zunächst jenes eingefallen würde, was dem Bürger auf der Straße am Herzen liegt.

Nämlich die Zerstörung der Sicherheit im sozialen Bereich, der gesellschaftliche Absturz, das Ende der Ökonomisierung im Gesundheitswesen und die ungerechte Finanzplanung, der Bürger sehnt sich nach Staatsbedürftigkeit, er sehnt sich nach der Teilnahme am Leben in einer zukunftsfähigen Gesellschaft.

Die Zukunft unserer Gesellschaft heißt die Einbindung des Bürgers zurückgewinnen, heißt andererseits auch seine Probleme zu verstehen.

Hat diese junge Garde der SPD ein Problem damit den Bürger überhaupt zu verstehen, dann sollte nicht nur ein Großreinemachen beginnen, der Beweis liegt also vor, der Trend zum politischen Parteifunktionär war der Irrweg einer ganzen Generation.

Der Irrweg ist es an den Tagesordnungen festzuhalten, sich den Diskussionen zu verweigern, den historischen Bezug der Partei auszuklammern und sich auf Duckmäuse zu konzentrieren, wenn Schönheit vor Inhalt kommt, wenn Statthalter das Haar in der Suppe finden wollen, wenn man sich nicht einig ist welchen Weg man einschlägt, liegt eindeutig Versagen vor.

Die innerparteiliche Standfestigkeit der Versager wird auch nicht mittels Schönfärberei besser, das Haar in der Suppe finden-Spiel ist der verzweifelte Versuch einiger auf sich Aufmerksam zu machen.

Eine Diskussion die Fürchte tragen wird sieht anders aus.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 07. Oktober 2011 um 05:12 Uhr  

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