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Steuersenkungen?

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Hört endlich auf mit Eurem saudummen Geschwätz von den Steuersenkungen

Es war einmal eine Partei.

Eine ehemalige Partei hat Abverkauf. Raus mit dem Ramsch.

Doch der ideelle deutsche Gesamtwähler zeigt sich hartleibig, entpuppt sich als die sprichwörtliche schwäbische Hausfrau, will partout keine Steuersenkungen.

Auf der Resterampe ihres Politikangebots bietet die FDP Steuersenkungen wie saures Bier feil und keiner will sie haben.

Letztmalig punkten konnten die liberalen Jungs und Mädels bei den Betreibern von Stundenhotels und anderen braven Gastronomen.

Dabei hatten sie ihr spezialisiertes Angebot frühzeitig angekündigt.

Seit jedoch einige Politiker damit begonnen haben, nach der Wahl das zu tun, womit sie zuvor gedroht hatten, wird ihnen dieses heimtückische Verhalten von vielen Wählern sehr übelgenommen. Wähler, die geglaubt hatten, die Politik täusche nur den Menschen, sahen sich getäuscht.

Unerhörtes geschieht

Erst kündigten Reiche an - ein unmoralisches Angebot - sie wollten lieber mehr als weniger Steuern zahlen.

Erbschafts- und Einkommenteuern rauf, Vermögensabgabe einführen.

Als dann gar die Werbeschriften mit ergänzenden Erläuterungen im redaktionellen Teil, die der Volksmund Presse nennt, mit Liebesentzug drohten, musste flugs der Geschäftsführer ausgewechselt werden.

Der Geschasste wurde als Minister auf Stand-By geschaltet.

Die Kaltreserve der Koalition.

Jetzt schickt sich ein Drei-Käse-Hoch an, auf dem sinkenden Schiff die Sache zu regeln.

Philipp der Gernegroß legte sich die Karten und heraus kam: "Wir werden liefern."

Damit meinten die kleinen Strolche, dass sie ihr Angebot erweitern wollten.

Doch dann stellten sich Lieferschwierigkeiten ein und die vermeintlichen Verkaufsschlager - Geiz ist geil - gelangten erneut auf dem junglibralen Wühltisch.

Märchen + Murks + Mumpitz = Merkel

Medien machen moderne Märchen, mimten Mitleid mit Madame Merkel, mecklenburgischer Mamsell mit Machtgelüsten.

Eine Frau, so die Hoffnung, die viele Prinzen küsst, wird irgendwann mit einem Frosch belohnt. Der Frosch kam in Gestalt eines fränkischen Prinzen mit Imitationshintergrund.

Doch Karl-Theo von Münchhausen zu Guttenberg, outete sich schnell als ein folkloristisches Relikt aus der Feudalzeit. Mit mageren Quellenangaben seiner Abstammung.

In der Politik wie im richtigen Leben gilt eben: Wer nach einem Märchenprinzen sucht, braucht eine gute Fee, die ihm hilft. Und in der Politik ist es wie im Geschäftsleben: Mitleid ist die höchste Form der Verachtung.

Und während Dr. Murke weiterhin in sein Schweigen verliebt ist, drang Dr. Merkel fortan in die fundamentalen Tiefen mataphysischer Erkenntnissen vor.

Sie widmete sich "der Kugelmachung des Würfels", dachte an dichte Fenster "Kein anderes Land kann so dichte und so schöne Fenster bauen" und erkannte, dass "vor lauter Globalisierung die schönen Dinge des Lebens wie Kartoffeln oder Eintopf kochen nicht zu kurz kommen dürfen."

Wow.

Mit ihrem Spannemann aus dem Süden, dem, der ihr einst den schlauen Karl-Theo ins Kabinett gesetzt hatte, kümmert sie sich gleichwohl auch um so profane Dinge wie Steuersenkungen.

Hier beweist "die Kaltmamsell der Atomwirtschaft" Flexibilität wie Führungskraft und ihr überragendes strategisches Geschick.

Ihre klare Haltung kann lässt sich ÜBERWIEGEND DAFÜR oder DAGEGEN charakterisieren.

 

 

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