Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Neuigkeiten Generation Zukunft

Generation Zukunft

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

Eigentlich geht es um die Teilnahme am Leben, das wiederum in jungen Jahren.

Was sind wir der jungen Generation schuldig? Eine Frage nicht nur der Gerechtigkeit wegen sondern vielmehr um Zuversicht zu verbreiten.

In der letzten Zeit, beim Ausstieg aus meinem Berufsleben lese ich intensiver Bewerbungsmappen, die sind mittlerweile wesentlich anspruchsvoller geworden als jene mit der ich mich vor Jahrzehnten bewarb und außer Absagen auch ein paar Einladungen zu Vorstellungsgesprächen bekam.

Mit Flattern im Bauch fuhr ich damals durch das Degerloch zu Daimler Benz nach Sindelfingen, was war damals anders?

Bereits am Telefon erfuhr man mehr, man unterhielt sich zwangloser und konzentrierte sich auf das was man kann und das womit man sich einbringen möchte.

Derzeit wird vieles elegant beschrieben, man läßt was anklingen, man muß hinterfragen und bei jeder Frage zuckt der Bewerber, weiß der eigentlich nicht bereits zuvor manches nicht so offensiv zu gestalten.

Ein Zeitgenosse mit 30 Jahren berichtete mir von seinem Studium der Rechtswissenschaften, der BWL und Fremdsprachen.

Interessant dachte ich und stieg ein, welche Uni und welches Fachgebiet und bei welchem Dozenten, man staunt wie man einige ins Schleudern bringt.

Antworten gibt der mitgebrachte Laptop, mitunter meine ich, das kann nicht wahr sein, steckt in manchen mehr Gutenberg als man vermutet.

Ganz am Rande frage ich, wenn der Bewerber interessant wird nach Praktikas, machte ihm mal was irgendwo Spaß und das mit Interesse über einen Zeitraum?

Man kontert und meine Standardantwort lautet, wer im Studium nicht das Angenehme der Arbeit mit sich verbindet wird im späterem Berufsleben nicht ganz in die Tiefe der Arbeit gehen können.

Andererseits das Thema der Vergütung, wann lernen junge Akademiker auch für sie gilt beim Einstieg der Tarifvertrag und der gibt eine Menge her, alleine bei dieser Brücke erkennt man seine Pappenheimer, denn für einige ist der Tarifvertrag die unmittelbare Nähe zur Gewerkschaft und die wiederum suchen sie nicht, sondern meinen der unanfechtbare Einzelkämpfer mit akademischen Hintergrund zu sein.

Die Entfernung zur sozialen Frage, die Einbindung in die Gemeinschaft, der Arbeitsplatz im Kreis der Kollegen es sind die entscheidenden Indikatoren, sie können den Ausschlag geben.

Was derzeit an der ersten Stelle steht ist sich zu verkaufen und einige machen dieses unter Wert, sie sind in einer Zwangslage.

Die wiederum der angesammelte Hochschulkredit ist, Bafög Verschuldung von 10 - 20 T Euro ist keine Seltenheit.

Wer gibt dieser Generation Zukunft das Vertrauen, ich nicht, denn es werden Wandervögel werden.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 04. Oktober 2011 um 04:48 Uhr  

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 340
Beiträge : 5856
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 17091955

Verwandte Beiträge