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Der aufgestaute Frust längst vergangener Zeiten

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Es war nun mal wieder soweit da kochte wieder einmal meine Erinnerungskiste, mein angesammelter Frust drohte überzukochen.

Bleibe ich mal beim historischen Bezug zu Karski und der vom NS Regiem vollzogenen Germanisierung, bei meinen Eindrücken in Polen im Jahre 1976 und bei der Sichtung der Schriften von Jan Karski, bei dem Fazit aller Gespräche dazu in Berlin/West und mit einigen Zeitzeugen.

Ich setzte zuviel voraus und wurde bitter enttäuscht, meine ersten Artikel kamen nicht an und wiederum andere zerfetzen mich.

Die Welt der Ewiggestrigen hatte Hochkonjuktur, Krüger wünschte man sich in den Osten.

Nur hatte ich das Wort "Kommunismus" garnicht verwendet, denn eine KP gab es nicht in der Republik Polen, wie konnte ich darüber schreiben, wenn es die garnicht gab.

Die Ewiggestrigen sind die Warner der Denker die sich vom vorgetretenden Pfad bewegen, sie blieben mir treu und kommen immer wieder zum Vorschein.

Nun in der Reihenfolge weiter, es sprach sich herum womit ich mich beschäftigte, auch der Ortsverein interessierte sich.

Das waren offene Türen für mich, das war die falsche Annahme, denn ich wurde eines Besseren belehrt.

Da galt es Wahlen zu gewinnen und im Ortsverein hatten gerade sich einige gut platziert die den dringenden Kontakt zu den Vertriebenden Landsmannschaften besetzen, sie hatten dort bereits einen schweren Stand und dazwischen funkte ich, das konnte nicht gutgehen.

Mit Karski konnte man keine Wahlen beeinflussen und nur Frust erzeugen, das Thema war zwar interessant doch blieb unbeachtet.

Anders reagierte Harry Ristock, nur war der gerade wieder in der SPD angekommen, zuvor wollte man ihn ausschließen, wenigstens einer der sich für Franciszek Razeja interessierte, was damals in Polen selbstverständlich war wurde in der Bundesrepublik noch zum Tabuthema erklärt.

Das Aufbrechen eines Tabuthemas, was unmittelbar mit Deutschlands Geschichte zu tun hatte blieb unbearbeitet.

Man war einerseits nicht gewillt dazu und andererseits nicht reif dazu, man hatte das Leid gepachtet und man mußte Rücksicht nehmen.

Für mich begann es eine Herausforderung zu werden, ich begann mich querzustellen, war es leid Rücksicht zu nehmen, denn es waren Täter, Täter unter uns.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 15. Oktober 2011 um 05:55 Uhr  

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