Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Der Artikel von Wolfgang Zimmermann

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Genosse Gabriel sucht nach Reformern in der Linkspartei, nicht nur dieses Problem schneidet der Autor erfolgreich an,sondern zugleich fragt er berechtigt nach der Dialogbereitschaft der Parteispitze.

Interessant und aufschlußreich, die Frage von Wolfgang Zimmermann, "warum übernahm der Vorwärts noch keinen Artikel der auf "mein Herz schlägt links" erschien?

Ich antworte mal, sicherlich nicht im Sinne des Vorwärts, der wiederum in seiner Art und Weise nicht nur nach stetiger Reform ruft und weitmehr Verbesserung vertragen würde, als es den Machern lieb ist.

Ebenso herausfordernd ist es sich auf die Gründer zu beziehen und überwiegend eine rechtslastige Schaufensterpolitik des Plakatierens unter das Volk zu bringen.

Richtig interpretiert, lieber Wolfgang, dem Vorwärts fehlt das aktive Leben und was sagte einmal Hermann Scheer im Hebbel Theater auf einer taz Veranstaltung dazu?

Politik lebt von der Debatte, Demokratie heißt mitgestalten, Hermann Scheer hatte recht und derzeit erlebt man genau diesen wunden Punkt.

Aktive innerpartliche Demokratie lebt nur wieder auf in der Debatte, das muß mittlerweile jedem verständlich sein.

Ein Teil dessen liefert die Homepage " mein Herz schlägt links" und das erfolgreich, erfolgreicher als es manche Platzhirsche dachten, es geht in den Artikel um die Standortbestimmung zu Sachthemen und zur Wissensvermittlung.

Ich gehe nun mal ein Stück weiter, von dem Pfad den Wolfgang beschrieb, auch bei allen relevanten Themen die dem Bürger bewegen sprachen wir es aus, der Vorwärts hinkte um Monate hinterher, nicht nur das sondern wir wurden und werden gelesen.

Nur der Teil unserer Leser, die ein Mandat und eine Funktion besitzen ergänzen dieses mit ihrer Passivität.

Heißt die innerparteiliche Parole nun, Mandatsträger werden zu passiven Lesern, die einerseits sich darüber freuen, wenn andere die heikelnen Themen aufgreifen, aber nicht bereit sind sich dazu zu äußern?

Erkennt man nicht auch hier die vorherrschende Systematik, Widerspruch von ganz übler Art kommt nur von Provinznörglern, demzufolge keine Angst vor innerparteilichen Vogelscheuchen, sie kommen und gehen.

Was dieser neuen Art einer politischen Diskussion fehlt ist bei vielen der innere Antrieb mal über seinen Schatten zu springen, in die Debatte eingreifen, das Pro oder Kontra wagen, die Demokratie zu praktizieren.

Das wiederum spiegelt den inneren Zustand in dieser Partei, in der viele meinen gut zu sein und nur wenige bemerken es, gut alleine genügt eben nicht sondern könnte zu einer Isolierung führen.

Hier hat Wolfgang Zimmermann ebenso recht, die Vernetzung mit Autoren innerhalb der SPD ist zum Stückwerk verkommen, im Prinzip setzt sich das fort was man in den Ortsvereinssitzung erleben muß, die Selbstdarstellung des Vorstandes.

Nun sollte man allerdings weiterdenken, eine Partei ist keine verschlossene Gemeinschaft, sondern mittels des Programms dem Gemeinwohl verpflichtet und genau jenes haben etliche selbstherrliche Statthalter noch nicht verstanden.

Sie haben nicht das Verständnis zur offenen Debatte, sie wenden sich ab hin zu den Tagesthemen , ihnen und vielen anderen fehlt der Mut zur politischen Offensive.

Erst wenn man mit politischen Themen in die Offensive geht schiebt man die Debatte an, eine tragende innerparteiliche Diskussion wird vom Wähler wahrgenommen.

Es geht also um ein Selbstverständnis, ein solches was vor einiger Zeit zum Tabuthema abgestempelt werden sollte, nun ist es dringend geboten sich der Zukunft zu stellen.

Diese Zukunft eröffnet nicht nur demokratische Rechte sondern sie wird anders wahrgenommen, der oder die sich derzeit verweigert wird in der Zukunft einen schweren Stand haben.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 28. Mai 2011 um 09:11 Uhr  

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