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Völker hört die Signale

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Es geht um die Ausrichtung der Solidargemeinschaft, die Zukunft in einem freien Land mit einem Generationenvertrag.

Es geht um die Herstellung einer Bürgerrenten- und Invaliditätsversicherung, es geht hierbei um unsere demokratischen Rechte der Beteiligung am Wohlfahrtsstaat.

Es kann nicht sein, dass wir zu Bildungsbürgern werden, denen die Zeit für die Bildung nicht als anerkannte Ausbildungszeiten im Versicherungsverlauf anerkannt werden, Expressbildung dient nur der momentanen Befriedigung und ist ein dauerhaftes Wissensspektrum.

Die Erreichung eines Wissensstandards, eines Spektrums das im Berufsleben Bestand hat, ist die Breite der Bildung.

Hier muß man ansetzen um einen Generationenvertrag zu installieren der Bestand hat und mit dem man Verantwortung im Sinne der Versicherten übernimmt.

Denn mittlerweile wird in dieser Republik jeden sozialverantwortlichen Bürger klar, eine Anhäufung von materiellen Werten während des Arbeitslebens um damit seinen Ruhestand zu sichern, wurde zum spekulativen Unsinn.

Zunächst wird unsere Allgemeinbildung wesentlich kompakter und umfangreicher werden, wobei in manchen Fällen die reine Fachausbildung durchaus reduzierbar sein könnte, was andererseits die Weiterbildung herausfordern wird.

Hochrechnungen ergaben, dass bei 45 Berufsjahren, der Zeitraum für Bildung und Weiterbildung in wenigen Jahren mehr als ein Fünftel dieser Zeit ausmachen wird.

Derjenige der diesen Weg geht und gehen muß und das werden nicht gerade wenige sein, beschreiten ungewollt eine relativ längere Zeit von Einnahmslosigkeit, d.h. ein Fünftel ihres Arbeitslebens wird nicht durch ein Einkommen gedeckt werden.

Gesellschaftlich heißt das, Fachleute benötigen die weitere Fachbildung und Bildung gibt es nicht zum Nulltarif.

In der Arbeitsbiografie allerdings trennt sich mit dem 30. Lebensjahr die bisherige Achse in 3 Schienen.

In einem Strang sind die vereint die mit einer relativen Ruhe sich ausrichten und sich der Familie widmen werden, der zweite Strang ist gekennzeichnet von all denen die sich platzieren möchten, aus welchen Gründen auch immer und im 3. Strang befinden sich jene die mittlerweile beruflich parken, d.h. die noch nicht formvollendeten.

Wer immer das auch sein mag, hier allerdings sollte man aus dem Sinne der Verantwortung den Hebel des sozialen Gewissens und der Verpflichtung gegenüber dem Gesetz anwenden.

Man kann durchaus auf der sozialen Leiter innerhalb von wenigen Jahren nach unten durchgereicht werden, wobei bei einigen die derzeit auf der postliberalen Schiene sich singend und feuchtfröhlich sich einbringen, diese Lebenserfahrung mehr als eine Empfehlung wäre.

Nun muß man allerdings wissen, Erfolge lassen sich nicht konservieren, Mißerfolge allerdings verfolgen einem hartnäckig.

Fragen wir uns einmal, welche Perspektive hat ein 30. jähriger Kollege beruflich in einer der unteren Lohngruppen?

Wem das nichts sagen sollte, der sollte sich fragen, wie und womit kommt ein 30. jähriger Hartz IV Empfänger wieder zu Brot und Arbeit?

Hier haben sich Welten aufgetan, der Unmöglichkeiten, angereichtert mit Ideen des Postkapitalismus, man bezeichnet das als willkommendes Mittel Tarifverträge auszuhebeln.

Die Frohlockung der Neoliberalen ist die temporäre Beschäftigung im Niedriglohnsektor, die zweite Form der praktizierten gesellschaftlichen Ausbeutung.

Der erste feige Trick ist es versicherungsfreie und unvergütete Praktikantenplätze anzubieten, die Damen und Herren die gerne mit Ackermann bei Tiffany frühstücken möchten, vergewaltigen Teile unseres Bildungssystems und werden dabei noch nicht einmal rot.

Sie fühlen sich sogar noch mit Recht, sie meinen dem Staat zu dienen und derStaat sieht teilnahmslos zu.

Mit anderen Worten hier liegt die Brutstätte der zukünftigen Altersarmut einer ganzen Generation, das muß jene gesagt werden, die zimmern und basteln an unseren Sozialsystemen.

Unser Sozialsystem ist unsere innere Stärke und dasdarf nicht in die Bastelstube der Neoliberalen Einzug halten, das Maß ist mittlerweile voll.

Der Ausweg ist die Installierung einer Bürgerrentenversicherung unter dem Dach der Deutschen Rentenanstalt, demokratisch kontrollierbar und politisch durchsetzbar, alles andere ist ein Reparaturbetrieb der Firma Pfusch und Murks.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 20. September 2011 um 07:54 Uhr  

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