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Eine neue Strategie?

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Beschlüsse des Parteivorstandes in Hinterzimmern auszuhebeln!

Wenn das Lehre macht, wird es arm um die Glaubwürdigkeit der Gesamtpartei, wenn ein Bundesfraktionsvorsitzender dabei Verfahrenseinstellungen lobt, dessen Wert und Inhalt er garnicht kennt, begibt man sich in Grauzonen.

Ist das blinde Kuh Spiel eine neue Strategie der Parteioberen?

Installierte man nur um die Basis zu beruhigen wieder einmal Schauspiele, dann gehören all diese Darsteller in den Fundusverkauf.

Denn sie trafen den Nerv einer Partei, die sich auf die Aussage von Otto Wels bezog, sie zogen der SPD den Anstandszahn.

Fand das unter der Regie einer Generalbevollmächtigen statt, der sollte man sagen, sie ist nicht die SPD und es gibt Punkte in jedem Verfahren, wo man Luft holen muß.

Jeder Verfahrensablauf kennt das als Unterbrechung, eine willkommende Unterbrechung bewirkt mehr als mit dem Kopf durch die Wand.

Sich in Szene setzen bedeutet noch immer nicht den Anderen mit der getroffenen Maßnahme zu überzeugen, wenn Erklärungen zu Rechtfertigungen werden, hat die Taktik des Gegners gesiegt.

Wie unerfahren muß die Generalbevollmächtige in dieses Verfahren gegangen sein, kennt sie nicht den teilweise unprofihaften Umgang in den Kreisen der Hauptstadt SPD, kennt man im Willy Brandt Haus nicht seine Pappenheimer?

Dann ist die Entfernung zur realen Situation vor Ort total in der Hose, dann werden in den Niederungen der Partei die Stammtischbrüder die politische Oberhand gewinnen.

Ist die neue Strategie also nur auf Besenftigung und Beweihräucherung aus, dann werden rassistische und gesellschaftsspaltende Themen den Einzug halten, dann werden Bürgermeister der Wiederwahl wegen nach rechts schwenken, sich dem Wähler öffnen, dann wird Heinz Buschkowskys Taktik zur Ehrensache.

Ausgehebelte Beschlüsse des Parteivorstandes können bei mir aus Sarrazin keinen Gutmenschen machen, können aus seiner Strategie mir nicht das Bild einer sozialverantwortlichen Politik erzeugen, da sind mir die bisherigen Gerede von Steinmeier bis Buschkosky absurd, man kann nur widerwillig zuhören.

Aber man wird nicht widerwillig zuhören sondern gezielt nachfragen, wer spielte mit gezinkten Karten?

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 29. April 2011 um 10:38 Uhr  

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