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Der Beweis einer politischen Handlungsfähigkeit

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Ein Beweis könnte u.a. nach der völligen Abkehr von Teilen der neoliberalen Agendapolitik, das Beschreiten neuer Pfade sein, von der Idee geprägt den Menschen am Arbeitsplatz ernst zu nehmen.

Die tragende Säule der Partei, welches die SPD nun einmal ist, herausstellen als jene Partei die sich gegenüber ihrem Wähler verpflichtet fühlt.

Der abhängige Arbeitnehmer ist der Wähler dieser Partei und das muß in der Gesamtpartei ankommen, ein Arbeitnehmer der sein Leben in unserer Republik durch den Verkauf seiner Arbeit gestaltet.

Zur Wiedererlangung der dringend gebotenen Handlungsfähigkeit ist es ebenso notwendig und überfällig sich mit den Gewerkschaften und Arbeitswissenschaftlern in Form einer Studiengemeinschaft sich kurzzeitig zu treffen.

Das Ziel dieser Studiengemeinschaft sollte die Gestaltung von richtungsweisenden Elementen in einer zukünftigen Arbeitsbiografie sein, hierbei geht es nicht um inviduelle Betreuung sondern um die Verarbeitung von Tatsachen, die bereits heute vorliegen.

Die Bestandsaufnahme vom Frühjahr 2011 widerspricht dem Unsinn eines Renteneintritts im Alter von 67 Jahren und zeigt andererseits deutlich, wie schwer es derzeit den ins Arbeitsleben startenden jüngeren Kollegen gemacht wird, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze zu finden.

Also liegt der Studienschwerpunkt im Einschleusen des Nachwuchses und andererseits im Ausschleusen der älteren Arbeitnehmer.

Von einem jüngeren Bewerber werden mittlerweile im Facharbeitersepktrum perfekte Zeugnisse und Qualifikationen sowie, ein flexibeles Arbeiten erwartet, was im krassen Gegensatz zur Bezahlung der Arbeit steht.

Es geht also direkt um das Einbringen der Generation Zukunft in den Arbeitsmarkt unddabei muß das vorhandene Denkschema aus der Epoche eines neoliberal geprägten Arbeitsmarktes durchbrochen werden.

Dachten jene in dieser Epoche von einer Spitzenqualifikation in Form des derzeitigen Einsatzes, so hat sich in der Tat einiges geändert.

Der augenblickliche Fachmann wird nur benötigt in der Epoche der Epoche des Fachs, die Arbeitsbiografien beweisen es, dass zuviel Spezialisierung ein Hinterungsgrund einer zukünftigen Nutzung der Arbeitskraft sein könnte.

Die Schwankungen am Arbeitsmarkt werden zukünftig zunehmen, ein Mittel um diese zu begegnen ist die Aufstellung in der Breite des Berufes, die Wiederentdeckung von tangierenden Fachbereichen in der Arbeitswelt von Morgen vergrößert die Plattform des Einzelnen.

Wobei staatlich flankierende Maßnahmen, wie Mindestlohn und Mindesturlaub nur der Tropfen auf dem heißen Stein sein wird, die primäre Basis ist der jeweilige Branchentarifvertrag, die besondere Aufgabe des Staates wird es sein diese Einhalt zu überwachen.

Arbeitnehmer sind Menschen am Arbeitsplatz, in der Arbeit und in der Verantwortung, ein Beweis der politischen Handlungsfähigkeit ist die Wiederentdeckung des Wertes der menschlichen Arbeit, also der Umgang in der Gesellschaft, denn Arbeitnehmer sind die eigentlichen treuen Steuerzahler dieser Republik.

Das Bollwerk der Vernunft und sie erwarten ein dauerhaftes und ebenso vernünftiges Miteinander.

Demzufolge muß jener Studienkreis sich mit der Situation von älteren Arbeitnehmern am Arbeitsplatz beschäftigen und Eckpfeiler des Vertrauens in die Biografie des Einzelnen schlagen.

Ein Eckpfeiler wird der Sicherung des Wissens und die Standardisierung des Fachwissens sein, im üertragendem Sinne die neue Form einer fachlichen Wiederaufbereitung.

In der Zeit wo Fachhochschulen Semesterferien haben, sollte eine Öffnung des Wissenstransfers möglich sein, ein arbeitstechnisch fundiertes Trimester der nötigen Wissensvermittlung täte dem Arbeitnehmer und auch der jeweiligen Wissenschaft gut.

Es sollte also die Pflicht werden sich unabhängig weiterzuentwickeln, ob aus dem Trimestersystem ein Programm eines begleitenden Systems wird könnte neue Arbeitsstellen und Aufgabengebiete beinhalten, nur sollte man es angehen.

Ebenso den Belastungscheck von Arbeitnehmer durchführen, der eigentliche Kern eines vorsorgenden Sozialstaates, denn es gilt vorzubeugen um unverhältnismäßige Kosten der Spätfolge einzudämmen.

Ein Belastungschek ist der Streßtest des älteren Arbeitnehmers, der Inhalt wird nicht nur die arbeitsmedizinische Seite sein sondern ebenso die Untersuchung der allgemeinen Konzentration, mitunter ist angewandte Wissensvermittlung eines der Eckpfeiler in einer ausklingenden Arbeitsbiografie.

Zur Wiedererlangung und zur Sicherung der eigenen Stärke der Arbeitskraft sollten Maßnahmen zur Selbstverständlichkeit werden, was des Einen seine Kur ist kann des Anderen sein Ausstiegsplan sein.

Mit der Erreichung des 60. Lebensjahres benötigt ein zukünftiger Arbeitnehmer Planungssicherheit, am Arbeitsplatz den Vertrauensschutz und das Wissen über seine zukünftige Refinanzierung.

Zum weichen Ausstieg gehören staatliche vertrauensbildende Maßnahmen, die einen sozialen Standard gewähren, ob es nun die Verlängerung der Lebensarbeitszeit ist das wird bezweifelt.

Der gleitende Übergang wäre das Ziel zur Wiederherstellung einer politischen Handlungsfähigkeit, inweit dieser im Detail aussehen kann könnte das Ergebnis der Studie sein.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 18. Juli 2011 um 14:15 Uhr  

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