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Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Wo ist das nach außen sichtbare Zeichen?

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Das Thema des vergangenem Jahr hieß:  Die SPD erneuern.

Zieht man nun Bilanz, dann bemerkt man den fehlenden bzw. abhandenen gekommenden Elan, sicherlich nicht an der Basis der Partei, sondern in der Umsetzung der Strategie der Frontmänner, es fehlt und hapert an der klaren Aussage. 

Sicherlich eine geistige und inhaltliche Erneuerung benötigt Zeit und den Rahmen dazu, der Rahmen ist nach wie vor vorgegeben, er ist gerahmt von der sozialen Kälte einer neoliberalen Politik, Zeit hätte man dazu gehabt um vertrauensbildende Maßnahmen einer alternativen Politik zu interpretieren.

Wie alternativ müßte eine solche Politik sein, sie müßte das Vertrauen zurückgewinnen beim Wähler, denn die SPD kam einmal von 33% und verlor 1/3 ihrer Wähler durch ein ungeschicktes Taktieren der Postliberalen.

Ein ungeschicktes Taktieren, was mehr gesetzt war als innerparteilich diskutiert wurde,demzufolge vermitteln noch heute manche Frontmänner in der SPD eine gesetzte Meinung.

Mittels dessen zieht diese Art von Politik in eine ganz andere Richtung, nämlich nach Stärke und nach Eigenwert, Solidarität und soziale Verantwortung stehen demzufolge als Gegenwert.

Sichtbar werden Platzierungskämpfe, Leuchttürme der Offenbarung erklären die Sozialdemokratie im Fahrwasser einer zur Mitte der Gesellschaft bewegenden Partei.

Ist das gewollt oder bedient mancher wiederum nur seine eigenen Interessen?

Es kommt auf die innere Einstellung des Menschen an, die Einbindung in der großen Familie der Linken, die Aufgeschlossenheit des Einzelnen, die Ergänzung des eigenen Wissens durch Bildung, die Analyse der Gesellschaft und die Darlegung von Perspektiven.

Links bedeutet gedanklich frei sein, dem Mensch eine Entfaltung bieten, die Würde des Menschen beachten, die Kultur des Anderen zu schätzen und mit einem Beispiel vorangehen, links und frei lautet die Bergpredigt ernst zu nehmen, heißt unmittelbar sich einbringen wie der barmherzige Samariter, es heißt auch seine Augen zu öffnen.

Mit geöffneten Augen das Tagewerk beginnen, bewißt eine Selbstkritik, beweißt ein Bewußtsein, beweißt den Schwachen in dieser Gesellschaft sich anzunehmen und den Mut haben gegen übermächtige Gegner einen Kampf für mehr Menschlichkeit anzugehen.

Es ist das entscheidende Stück der Demokratie, die Bilanz der Tat nicht die der schönen Worte und der Bevormundungen.

Sicherlich gibt es Schnittmengen zu anderen politischen Gruppierungen, würde man diese nicht finden, dann wäre man ein Antidemokrat, aber bevor man sich auf die Suche nach Schnittmengen macht, sollte man nach außen definieren wo man eigentlich steht.

Die Erneuerung der SPD erbrachte in der Halbzeitbilanz die alten Geister in neuen Kleidern, das eigentlich unverantwortliche Handeln beweist eine menschliche Schwäche, nämlich den fehlenden Mut.

Am Mut sich zu offenbaren fehlt es nicht, es fehlt der Mut zur Korrektur, am Mut zu regieren fehlt es auch nicht aber es fehlt der Mut zu sagen mit welchem Programm.

Nun nicht mutlos sein, seine Standpunkt wiederfinden und ihn verteidigen, sich gegen eine Übermacht aufbegehren beweist den wahren Demokraten und Schnittmengen findet man, dazu bedarf es aber Tabus abzubauen.

Die ausgestreckte Hand der Gewerkschaften ergreifen, die Macht der linken Familie erkennen und Attac die Chance geben in die Partei zu wirken, das Sozialforum als Plattform einer Gesellschaft von Morgen zu erkennen und die bestehende Wirtschaftsordnung herauszufordern, haben wir verlernt andere herauszufordern?

Haben die Frontmänner der SPD verlernt, Oppositionsarbeit zu gestalten?

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 27. Februar 2011 um 12:24 Uhr  

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