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Armseligkeit des bürgerlichen Parteienzirkus

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Ich

 

 

 

möchte keine Wahlempfehlung für jeden abgeben, das wäre zu einseitig. Auch muss man sich heutzutage nicht dafür schämen, wenn man mit dem Thema Politik sich nicht beschäftigt hat und deshalb Personen aus Parteien wählt, nur weil sie nett aussehen, gut riechen oder eine entzückende Stimme haben.

Oder weil Parteien uns entzückende Visionen schenken und Träume schüren, nur weil sie immer blutleerer werden.

Es ist keine Partei im Angebot, die wenigstens dazu beitrüge, diese Gesellschaft zu humanisieren und das Leben der Menschen grundsätzlich ein wenig zu erleichtern.

Im Angebot steht ein bürgerlicher Parteienblock aus CDU/CSU/FDP/SPD/Grüne und eine sich selbst links nennende Partei, die nichts sehnsüchtiger will, als genau zu diesem Block zu gehören.

Auch hat der Kapitalismus indem wir leben keine Krise, er ist die Krise des einzigen Lebens von Milliarden Menschen.

Er mordet und versklavt.

Er vernichtet die Natur, die wir Menschen für ein gesundes Leben brauchen.

Teile der Erde werden zu Giftfabriken, das Klima kippt, leer gefischte Meere verrotten an Gifteinleitungen, Erwärmung, Abfallwellen und ein Wüstenband umschlingt die halbe Erde.

Unvorstellbar viele Menschen hungern, werden krank, siechen dahin, sterben.

Auch in den Zentren des Kapitalismus wachsen die Ghettos.

Im Grunde genommen geben die Parteien von sich ein Armutszeugnis ab, denn sie leben von der Beliebtheit einzelner Parteifunktionäre, so geschehen in Hamburg.

Mitunter sind ihre Parteiprogramme sehr trocken, ohne Kontur, ohne Programminhalte, ohne dem Leben ein Gesicht zu verleihen.

Auch legen einige einen feschen Teint auf um auf Kommando schwanger zu werden.

Mal muss der väterliche Charme eines Greises herhalten, mal das fremdgehen eines Ministerpräsidenten, mal das „Copy and Paste“ eines Doktortitels oder es wird die Homosexualität eines Mittfünfzigers benötigt, um überhaupt etwas darzustellen.

Auch ist es keine Katastrophe, wenn sie über den gesamten Stimmzettel ein großes Kreuz malen, um es ungültig werden zu lassen.

Viele gehen heutzutage gar nicht mehr zur Wahl, da die Menschen das Vertrauen in die demokratische Willensbildung verlieren.

Nicht zu Unrecht wie ich finde.

Denn seien wir mal ehrlich, das Kapital empfiehlt sich, der Adel ist arrogant-sebstbesoffen von sich und die politische "Elite" übt Verrat am eigenen Volk. Muss man sich da noch wundern?

Volker Pispers hat bei der Kölner U-Bahn Katastrophe, die ja in aller Öffentlichkeit einem einzelnen Polier in die Schuhe geschoben wurde, sehr treffen angemerkt:

"Wenn es in Deutschland richtig dicke kommt, war es immer ein Einzeltäter. Das ist ein deutsches Erfolgsmodell, das sich schon nach dem Zweiten Weltkrieg hervorragend bewährt hat."

Diese Einzeltätertheorie ist einfach nur erbärmlich.

Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg entfielen...

43,0 % aller möglichen Stimmen auf niemanden.

26,2 % aller möglichen Stimmen auf die SPD.

11,9 % aller möglichen Stimmen auf die CDU.

6,1 % aller möglichen Stimmen auf die Grünen/GAL.

3,6 % aller möglichen Stimmen auf die FDP.

3,5 % aller möglichen Stimmen auf die LINKE.

Das größte Lager stellen die Nichtwähler - so groß war dieses Lager in Hamburg noch nie.

Als hunderttausende LeiharbeiterInnen gefeuert wurden, gab es keine gewerkschaftlichen Solidaritätsaktionen und keine wilden Streiks.

Nach den Wahlen wird es Millionen neue Arbeitslose geben – völlig egal, wer regiert.

Die staatstragenden Parteien, egal welcher Farbe, haben nur die »Macht« dem Kapital unser Geld in den Rachen zu schieben, sie haben nicht die Macht, den Kapitalismus aufzuhalten oder ihn wirksam zu »regulieren«.

Wer in Deutschland regieren will, muss zuvor Kapitalismus und Nato akzeptiert haben und damit die Grundlage des Massakers an Mensch und Natur.

Es gibt zwei Quellen des Reichtums, den Arbeiter/die Arbeiterin und die Erde bzw. die Naturressourcen.

Der Kapitalismus trachtet darauf, sich den Menschen und die Natur möglichst billig zu unterwerfen und zerstört dabei beide.

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 04. März 2011 um 19:03 Uhr  

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