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Volkswirtschafliches Fiasko

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Die

 

 

 

Wirtschaft der Republik zeigt ein Bild eines Fiaskos, denn die Grundzüge der Nationalökonomie wurden regelrecht außer Kraft gesetzt.

Die Nationalökonomie wird für das Volk gemacht, indem die Regierung die Eckpunkte des wirtschaftlichen Handels setzt, ein Handeln was im Vertrauen zu den Maßnahmen als den Impuls einer Offensive angesehen sollte.

Vertrauen in der Wirtschaft, heißt ein gegenseitiges Handeln auf die Formel der Tat zu bringen, denn die Nationalökonomie sollte allen Bürgern des Staates dienen.

Die Nationalökonomie dient dem Volk und fordert nicht das Volk heraus, die Bundesbanker sowie die Landesbanker in der Republik besitzen das finanzpolitische Steuerungsinstrument, ein staatliches Monopol das Zahlungsmittel im Geltungsbereich.

Zahlungsmittel und Währung gehen in einer Demokratie den gleichen Weg und dulden keine Nebenwährungen, es geht um den Geldzufluß und um die Geldwertstabilität.

Geldanfluß als Steuerungsinstrument, Stabilität als Planungsgrundlage.

Stabilität erreicht man mit Vertrauen und mit gegenseitiger Teilnahme, das Volk mitnehmen und einbeziehen.

Also der fehlende Wille um eine stabile Planungsgrundlage herzustellen, bringt eine Bundesregierung in die Defensive, man zaudert zuviel und beharkt sich, verkündet Mission erfüllt und belastet den größeren Teil des Volkes.

Es ist ein Fiasko, wenn man innerhalb der Volkswirtschaft den Faktor Risiko überbewertet, ein vorhandenes Risiko was von Teilen der Privatwirtschaft immer noch einkalkuliert wird.

Risiko in der Privatwirtschaft nennt man in der BWL den Wertverlust, ein Wertverlust außerhalb der realen Werte der Wirtschaft bringt die eigentliche Schieflage.

Die Furcht der Manager vor dem Wertverlust, heißt primär der eigene Verlust des Bonis, sekundär allerdings auch der Veräußerungswert.

Interpretieren wir mal ein Standbein der Wirtschaft unseres Landes, nehmen wir uns die Klein- und Mittelbetriebe vor, die eigentliche prägende Stärke einer Region.

Wieviele dieser Betriebe stehen in unmittelbarer Abhängigkeit zu den Großunternehmen, nicht nur bezogen auf den Absatz sondern von der Finanzierung und der Kreditwirtschaft.

Nach geschätzten Ermittlungen der regionalen IHKs sind ca. 40 % aller Betriebe mit mehr als 50% Fremdgeld ausgestattet.

Fremdgeld als starker Impuls in der Volkswirtschaft erzeugt einen Aufschwung auf Pump, in einer Zeit wo Investitionsgüter im Produktionsbereich nach etwa15 Jahren die Technik von Gestern sind und die Konkurrenz nur so herausfordert.

Demzufolge werden größere Investitionen stets zu einem Finanzierungsmodell, unsere Investitionsgüterindustrie ist abhängig von den Finanzierungs- und Investitionssicherungsmodellen.

Wobei es mittlerweile kein Geheimnis mehr ist, mancher Beschaffer in zuständigen Abteilungen setzt auf Insolvenzversteigerung, um auf diesen Beschaffungsweg die Investitionssumme zu drücken.

Der einseits verkündetes Motor einer sich selbst tragenden Investitionsgüterindustrie ist damit widerlegt.

Zudem geben Kleinfirmen im Familienbesitz das Rückgrat der stabilisierenden Volkswirtschaft, eine Stabilität die stets mit dem Veräußerungswert des Unternehmens gemessen wird.

Daher aber in den letzten 10 Jahren der Veräußerungswert stets jährlich um 3 % abnahm, werden derzeit Betriebe dieser Art entweder unter Wert verkauft bzw. vom Markt genommen.

Eine Übernahme von einem Großen bedeutet das Aus für den Kleinen, die Furcht vor dem Abstieg setzt unverhoffte Kräfte frei.

Das Fiasko nimmt seinen Lauf, erkennbar am Niedergang des Rheinischen Kapitalismus, fragen wir uns Heute " wem gehört was in Deutschland ?"

Es gleicht einer Umverteilungsmaschinerie, es offenbart das ganze Fiasko, denn wo sind die volkswirtschaftlichen Güter, wo ist das nationale Tafelsilber, wenn geschehen- dann wo bleibt der Veräußerungsgewinn ?

Man klammerte bewußt aus, die Manager der Wirtschaft behielten die Fäden in der Hand, war die Politik ohnmächtig oder war sie handlungsunfähig?

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 23. Januar 2011 um 06:27 Uhr  

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