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Ein niederbayrisches Kräftemessen?

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Vielleicht

 

 

 

zu hoch angesiedelt, weshalb kam es eigentlich dazu, dass ein stell. Juso Landesvorsitzende seinen Landesvorsitzenden herausfordert?

Zunächst ist es die Politikerwartung, diese im Land anders beobachtet wird, gemessen wird als der eigentliche parlamentarische Ablauf interpretiert wird.

Die Spielregeln des Parlamentarismus bewirken mitunter eine gefühlte Lähmung, was allerdings stets das Umsetzungsvermögen der Beteiligten spiegelt.

Politikerwartung bedeutet Festlegung, Parlamentarismus bedeutet Umsetzung, beides miteinander in Einklang zu bringen ist eine wahrhaftige Kunst.

Man kann innerparteilich vieles herausstellen, Forderungen untermauern und auch innerparteilich auf die Tagesordnung bringen, aber die Umsetzung läuft in andere Bahnen.

Hier irrt Thomas Asböck gewaltig, denn der Betrieb im Parlamenatarismus erfordert die Abstimmung über das Machbare, das Machbare ist der Balanceakt, ein Balanceakt der sich innerparteilich stets auf das Neue formieren muß.

Innerparteiliche Diskussion erfordert auch innerparteiliche Spielregeln, eine davon ist hart bleiben, eine andere lautet intern bleiben, intern läßt sich vieles konsequenter und konkreter angehen.

Ergebnisorientiert politisch meßbar wird stets das Barometer beim Wähler sein, mag ein Wähler den öffentlichen Angriff, einen Angriff der weder gerechtfertigt noch im Zeitplan liegt?

Also ist es die fehlende Geduld, jene die hier einem niederbayrischen Jusos fehlt, wenn es eindeutig nur das Problem ist, dann hat er selbst den ersten Streßtest nicht bestanden.

Geduld ist eine mitunter nicht übertragbare Tugend innerhalb der Politik, Geduld bedeutet die wissenschaftlichen und regionalen Zusammenhänge innerhalb einer dynamischen Analyse zu verpacken.

In Bayern und das ist sicherlich Florian Pronold bekannt, gingen ganze Landkreise als weiße Flecken der SPD verloren.

Hier muß man allerdings unten beginnen und nicht mit einer Asböckschen Holzfäller Methode, unten d.h. mit dem Spiel des geduldsamen Aufbaues des Vertrauens, eine weiche und doch menschliche Methode.

Ein gesellschaftliches Zueinander finden, eine gegenseitige Achtung erzeugen und sich präsentieren, weniger als das Schaulaufen eines Selbstdarstellers vollziehen.

Mitunter muß man mehr arbeiten und etwas dem Bürger anzubieten, Erfolge die man erzielte, davon hat Thomas Asböck sicherlich welche,

Erfolge kann man nicht politisch konservieren.

Hier liegt kein Kräftemessen vor, sondern hier waren die Erwartungshaltungen von einem Juso zu hoch, hier sollte in Zukunft jener zuvor nachdenken, was bringt es mir und der Partei, der Sozialdemokratie in Bayern wenn ich mich an die Regionalpresse wende?

Wer die Presse nicht kennt, dem gebe ich gerne etwas mehr preis, man kann sich nämlich mit einigen noch so gut gemeinten öffentlichen Ratschlägen selbst die Beine unter dem Hintern weghauen.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 08. Januar 2011 um 07:24 Uhr  

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