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Kehrtwende oder Selbstmord auf Raten - Ein Trauerspiel

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Es muss sich einiges verändern, in der SPD.

Aber woher soll die Linkswende kommen, wenn nicht druckvoll aus der (linken) Basis auf die seit Jahren träge und von der Basis "unerreichbare" Parteispitze.

Außer ein paar laschen Sprüchen und zeitweiligen Attacken auf den politischen Gegner dümpelt die Partei im Stimmentief vor sich hin.

Dabei werden die wenigen diffusen Versprechen bezüglich angeblicher Reformen nichts rausreißen.

Man kann den Wähler nicht für dumm verkaufen, die Menschen sind doch nicht blöd.

Die Bürger verzeihen die Spätfolgen der Agenda 2010 nicht.

Genau diese Maßnahmen jedoch haben der SPD das Genick gebrochen.

Jeder weiß das, auch die Parteispitze, auch Sigmar Gabriel.

Aber anscheinend hat man nichts kapiert und nichts aus dem Wahldebakel und den dramatischen Stimmenverlusten der jüngeren Vergangenheit gelernt.

Die massenhafte Empörung aus der Bevölkerung über die buchstäbliche Demontage des Sozialstaates, Auflehnung und Kritik aus den eigenen Reihen, von seiten der Gewerkschaften - offenbar ist nicht oben angekommen. 

Es fehlt das glaubwürdige Engagement.

Der Mut zur Kehrtwende.

Zur Rückbesinnung auf die soziale Gerechtigkeit, die früheren sozialdemokratischen Grundwerte und deren Durchsetzung.

Und vor allem mehr Rückgrat.

Leider gibt es keine Bürgernähe, keine überzeugende und kontinuierliche Parteiarbeit, die bis in die hintersten Winkel der Republik Einzug hält und die Menschen tatsächlich überall erreicht.

Denn man wartet darauf, diese Partei wieder wählen zu können,  als dringend notwendige und ermutigende Alternative zu Schwarz-Gelb und deren demokratiefeindlicher und menschenverachtender Klientelpolitik.

Wie kann man diese einstmals vielerseits geachtete und willkommene Partei so gnadenlos dumm zugrunde richten?

Es ist ein Trauerspiel.

Die SPD hat es zugelassen und/oder mit verursacht:

Hartz IV, demütigende Niedrigstlöhne im Lohndumpingland Deutschland, Aufstocken, kein allgemeiner Mindestlohn, Leiharbeit zu skandalösen Bedingungen und moderne Sklaventreiberei und schließlich - dank Müntefering - noch Rente ab 67....

Während sich die soziale Schere immer weiter öffnet und die Gesellschaftsspaltung zunimmt.

Eine unerträgliche unsoziale Entwicklung, die von menschlicher Kälte geprägt ist, und die unbedingt aus einer starken Opposition zu Schwarz-Gelb gebremst werden muss - mit dem Ziel, diese Schieflage zu beenden.

Wer allerdings allen Ernstes glaubt, andernfalls mit Wählerstimmen belohnt zu werden, muss sich fragen lassen, wes Geistes Kind er/sie ist.

Hoffentlich heißt es nicht irgendwann:

"Wenn wir SCHEITERN Seit an Seit".

Das müssen wir verhindern! Mobil machen, Aufmucken, Verändern!

Was Püschel und andere dubiosen "Genossen" angeht:

Diese Gesinnung unterstelle ich ihm seit Längerem.

Seine Beweggründe kenne ich nicht.

Sie können ganz anderswo herrühren, als vielerseits angenommen.

So handelt ein realitätsfremder Versager, der ein neues Podium und Anerkennung sucht.

In jedem Fall jedoch gilt:

Raus aus der SPD mit der braunen Brut.

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 22. Oktober 2013 um 17:22 Uhr  

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