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Lennon, 30 Jahre und drei Tage

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Lennon

 

 

 

ist seit dreissig Jahren tot, wie jetzt wirklich jeder Mensch auf der ganzen Welt medial um die Ohren bekommen hat, selbst die Allerkleinsten dürften in den letzten Tagen mitbekommen haben.

Von wem nebst seinen drei musikalischen Mitstreitern eigentlich das Lied von dem gelben U- Boot stammt, diesem Typen mit den unterschiedlichsten Frisurenfundus aller Zeiten:

Rock'n Roller, 'Pilzkopf', Hippie, GI- Tonsur, dann 70er- Langhaar- Frisur, kurz vor seinem Tod der 'ordentliche' Revolutionär, an den mich Marius Müller (mit dem Zusatz Westernhagen, je nachdem) zur Zeit erinnert.

Der Müller- Westernhagen, der in Ina's Nacht gestern in der ARD, sicher nicht die politischste Sendung Deutschlands, aber er war halt 'da', von seinem Wohnungswechsel von Hamburg nach Berlin erzählte, von seinem Ordnungsfimmel und was weiss ich noch, im Brauncord gekleidet, mit rotgefärbter Lennonbrille, Hymnen auf seine Frau Rodney verbreitend; da dachte ich, da sitzt er, der deutsche ScheinLennon nebst virtueller Yoko, und schwadroniert herum.

Kann er ja, ohne Ende, dachte ich, nur was hat er eigentlich geschrieben?

'Dicke' - witzig, nun gut, 'Freiheit', irgendwas zwischen Zeitgeistgestammel und Stadionhymne, 'Sexy', ein Stonessong in Deutsch, auch gut, nicht schlecht, setzen, Marius.

Nur dieses ausgedachte Outfit, diese unausgesprochene 'Ich bin mit Gerhard Schröder per du- Befindlichkeit', die hatte John Lennon nicht, mit keinem der damaligen 'Entscheidungsträger', das ist ein Unterschied. Müller und Lennon.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 10. Dezember 2010 um 15:20 Uhr  

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