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Wer im Glashaus sitzt........

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Wer

im Glashaus sitzt.........

Inzwischen äußert sich jeder, befugt oder unbefugt, über die Stellung der Frau im Koran.

Doch sollten diese nie vergessen, welche erbärmliche Rolle die Frau in der katholischen Kirche und ihrer Lehre gespielt hat.

Eine Rolle, die bis in die heutige Zeit reicht: siehe gar manche Äußerung des amtierenden Papstes z.B. zum Selbstbestimmungsrecht der Frau.

Die Frauenverachtung in der katholischen Kirche ist alt, schon im 2. Jahrhundert erscheint die Frau nur noch als fleischliches, niedriges, den Mann verführendes Geschöpf, sie ist Eva, die Sünderin schlechthin.

Der Kirchenvater Tertullian macht das Weib zur „Einfallspforte des Teufels“.

Man ging in dieser Zeit sogar so weit, dass man versuchte, den Besuch des Gottesdienstes zu verbieten.

Allerdings setzte sich dies nicht durch, jedoch befahl die Kirche :

„ Liebe die Frauen bei den heiligen Feiern, aber hasse sie beim privaten Zusammensein“.

Diese verachtete Stellung der Frauen in der katholischen Kirche zieht sich durch die Jahrhunderte und bewirkte, dass Frauen, als Hexen verschrien und praktisch aller Menschenrechte beraubt, überproportional der Inquisition zum Opfer fielen.

Kirchenlehrer wie Augustinus, Albertus Magnus, Thomas von Aquin u.a. verdächtigten im überwiegendem Maße das weibliche Geschlecht:

„Denn die Frau, bekanntlich schon von der antiken Kirche stark herabgesetzt, sei nicht nur dümmer und unverständiger, sondern besitze auch den geringeren Glauben“.

Die Frau sei fleischlicher gesinnt, ja, die hochgeachteten Kirchenlehrer erklärten mit Zustimmung des Papstes rundheraus, dass das Weib nur ein unvollkommenes Tier sei.

Bis heute dürfen Frauen nicht Priester werden, und erst seit dem II. Vatikanischen Konzil dürfen sie als Laien gewisse Funktionen z.B. bei der Messe ausüben.

Den Umgang der katholischen Kirche mit den Frauen könnte man stundenlang und seitenweise dokumentieren.

Auf jeden Fall sollte man sich jedoch enthalten, ungeprüft über andere Religionen den Stab zu brechen, ehe man sich wirklich sachkundig gemacht hat.

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 07. Dezember 2010 um 16:32 Uhr  

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