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Start Energiepolitik Die Krise muss als Energiewende genutzt werden

Die Krise muss als Energiewende genutzt werden

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Das Nachkriegszeitalter endete politisch mit dem Fall der Berliner Mauer 1989, sozioökonomisch endet es mit dem gegenwärtigen Chrash.

So Hans Joachim Schellnhuber in der ZEIT vom 26.3.09 auf S. 18

Er kann die bekannten Katastrophenszenarien bestätigen, freilich zeigt er auf, dass die Katastrophe sich schneller nähert als meist angenommen.

Aber er sieht auch ein enormes Potential zur Überwindung der kommenden Rezession, wenn die Wirtschaft sich auf erhöhte Energieeffizienz, Elektromobilität, intelligente Netze zur Integration verteilter erneuerbarer Energiequellen konzentriert.

"Transformationsprozesse dieser Größenordnung haben enorme Selbstbeschleunigungspotenziale, wie sie etwa durch die Industrielle Revolution im vorletzten Jahrhundert mobilisiert wurden.

Auch damals gab es natürlich immense ökonomische Verwerfungen, aber eben auch einen ganz großen Aufbruch.

Viele Millionen grüner Arbeitsplätze können durch den Übergang zum Nachhaltigkeitszeitalter entstehen."

Das wussten er und andere schon länger.

Bisher ist es den führenden Managern aber immer gelungen, in der öffentlichen Meinung das Gegenteil als ökonomische Wahrheit zu verkünden.

Da sollte es helfen, dass sie völlig an Glaubwürdigkeit verloren haben.

Noch merkt man Angela Merkels Taten nicht an, dass Schellnhuber sie berät.

Denn sie unterstützt weiter den Ausstieg aus dem Atomausstieg.

Und das, obwohl klar ist, dass gegenwärtig Atomstrom das beste Mittel ist, die Einsicht in die Notwendigkeit intelligenter Energieverteilungsnetze zu verhindern.

Die Interessen der Energiekonzerne sind eindeutig gegen nachhaltige Energie gerichtet, und sie sprechen es auch klar aus.

Das Interesse der Weltgemeinschaft braucht auch Anwälte.

Uns.

 

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