Wenn

die Pferde zu Zugpferde geworden sind nicht, allerdings kann man im Fußall bis zum Abpfiff des Spieles auswechseln.
Im NRW Wahlkampf ist das gerade nicht empfehlenswert, anders hätte es sich vor 3 Monaten verhalten.
Vor ca. 3 Monaten hätte man das angeschlagende Zugpferd Hannlore Kraft unausweichlich auswechseln müssen.
Unerfahrenheit und Trotzigkeit sowie die Herausstellung in welcher geistigen Ecke die politische Heimat in der Partei ist, prägt nicht den gesetzten Sozialdemokrat in der Verantwortung und schon garnicht im Wahlkampf.
Das eigentlich Traurige an der ganzen Unbeherrschtheit einer erschrocken unerfahrenen Hannelore Kraft ist das Ergebnis des Landesparteitages der SPD.
Sie hat regelrecht das in ihr gesetzte Vertrauen der Delegierten verspielt, annehmen kann man, hätte sie diese Dummheit vor dem Parteitag gemacht, wäre der Parteitag anders verlaufen.
Allerdings sind regiegeführte SPD Parteitage keine Glanzstunden einer innerparteilichen Demokratie, sie sind mitunter gekonnt zur Show gewordende Abstimmungsübertragungen.
Eigentlich sind es unwichtige Verantstaltungen für den Bürger und erkennbar nur am innerparteilichem Halt.
Der allerdings bröckelt, wenn es um Hannelore Kraft geht, im Wahlkampf während der heißen Phase wird sie sich noch öfters an ihre Dusseligkeit erinnern.
Es ist nicht entschuldbar mit Unerfahrenheit, sondern hier steckte ein Kalkül dahinter, das Kalkül einer neoliberalen Ausrichtung der eigenden Person.
Was in der Tat zum Auswechseln des Zugpferdes hätte führen müssen, allerdings spricht der Zeitpunkt dagegen.
Den Tritt in den Hintern sollte man also Hannelore Kraft nach der Wahl geben, was kann man den Wahlkämpfern in NRW empfehlen?
Mittlerweile fühle ich mich dieser Partei mehr als 40 Jahre verbunden, derzeit schäme ich mich für diese Äußerungen einer Hannelore Kraft, ich schäme mich in einer Partei zu sein, in der Hannelore Kraft ungeschoren Wahlkampf betreibt.
Ich kann den GenossInnen in NRW keine Ratschläge geben, denn in fast 40 Jahren in der Partei habe ich ein solches dusseliges Selbsttor noch nicht erlebt.
Einen Ratschlag könnte ich natürlich dem Parteivorstand geben, doch welchen Wert hat ein guter Ratschlag , wenn man ihn einen Netzwerker gibt?






