Hannelore Kraft

gewählt mit einem Honnecker Ergebnis von der NRW SPD , entließ ihre geistigen Notstand.
Sie ist und war eine postliberale Sozialdemokratin, eine die im Jahr 2008 noch Wolfgang Clement lobte, eine die hinter der Agenda 2010 steht und die nur das aussagte, was sie dachte.
Denn diesen postliberalen Sozialdemokraten fehlt der Mut zum Handeln, sie werden sich nicht den realen Verhältnissen anpassen, sie träumen weiter.
Vielleicht sind sie ferngesteuert, fern von einer sozialliberalen Vergangenheit, wenn dem so ist, dann sollte man den Mut finden ihr zu sagen, diese FDP gibt es nicht mehr.
Der ferngesteuerte Weg einer postliberalen SPD wurde am 27.9.09 abgewählt, vielleicht blieb sie nur noch übrig von der Konkursmasse der Schröderischen postliberalen SPD, dann steht es sehr schlecht in der 2. Reihe der SPD in den Ländern.
Denn am 27.9.09 wurde nicht nur die SPD abgestraft, sondern primär ihr postliberaler Kurs.
Ein Kurs der Rettungsschirme für Banken, ein Kurs der erst den Neoliberalismus die Türen öffnete, man ließ nämlich den Bürger im Regen stehen, er fand den Unterschied nicht mehr, der Unterschied der einmal die SPD herausstellte.
Der Wähler war überfordert, die Krise wurde nicht von der SPD genutzt um daraus den Erfolg beim Wähler zu erzielen, man verteidigte noch die Politik der Agenda 2010.
Erst wenn man die Worte der Beteiligten versteht und aus dem Volk kommt, kann man sich mit dem Volk unterhalten, das nennt man den vertrauensschaffenden politischen Dialog beginnen.
Hannelore Kraft macht nun das Gegenteil, sie beginnt im neoliberalen Lager zu fischen, das wird sie keine Fische angeln und ihr Köder wird den Wähler nicht schmecken.
Ihre Äußerungen waren nicht förderlich im Wahlkampf sondern sie sind sozialdemokratisch kontraproduktiv, nur parteiinterne Jubelperser werden das widersprechen.
In der politischen Wissenschaft bezeichnet man solche Äußerungen, wie sie Hannelore Kraft machte, als Entbindung gegenüber einer zusuchenden Wählerschaft, der Volksmund bezeichnet das als Eigentor.
Im Wedding nennt man das Selbstentlarvung, was steckte also hinter dieser Kraftschen Äußerung?
Wollte sie sich selber entlarven, nein das glaube ich nicht, denn ihre Mitteilung war zu ernst und brachte etwas im Unterton.
der Unterton war die Angst vor der Entscheidung des Bürgers, vielleicht auch die Angst vor der Erwartung?
Eine Politik der gestarteten Angsthasen wird sich selber anpassen, was nicht anderes heißt, man bleibt seinen Prinzipen treu.
Man bleibt, wie im Falle Hannelore Kraft eine postliberale Genossin.






